Die äh nein

 

Die äh nein, Der!! Schöne und das Biest

 

Nachdem ich schon so viele oft traurige Shonen-Ai-Stories gelesen habe, entschloss ich mich mal etwas fröhlicheres zu schreiben. Das Thema ist eigentlich ziemlich alt und schon so oft benutzt worden, aber ich dachte, auch in der Welt von Shonen-Ai könnte sie Erfolg haben. Ich habe entdecken müssen, dass andere auch auf die Idee gekommen sind. Zwei Dumme-ein Gedanke *lol* Na ja, bei mir hat es mit dem Original nicht mehr viel zu tun^^ Ich entschuldige mich schon jetzt für den Unsinn, den ich hier zusammengeschrieben habe, aber das musste einfach mal sein^^

Übrigens, das ist natürlich alles frei erfunden, Ähnlichkeiten sind rein zufällig (voll beabsichtigt). Für Nebenwirkungen wird keine Haftung übernommen. Alle Figuren gehören nur mir ganz allein, denn alles ist meinem kranken Hirn entsprungen (Ach, ist das ein schönes Gefühl). *grins*

Und wehe ihr gebt nicht ein bisschen Kommentar ab^^

 

Also dann, los geht’s:

<>-Gedanken

„“-die Benutzung von Sprache

 

Imani

Feedback an caerolia@macnews.de *aufkniendarumbitt*

 

Wie sich’s gehört, beginnt die Geschichte mit

...Es war einmal vor langer Zeit...eigentlich vor zwei Monaten, ein echt heißer Typ (eigentlich gibt’s den immer noch, ...wer hat sich bloß diese blöde Formulierung ausgedacht?)

Er war natürlich ein Prinz mit allem was dazu gehört: hübsch, jung, klug, freundlich und hatte immer einen guten Witz auf den Lippen. Auch sein großes Vermögen verringerte nicht seine Popularität. Die Frauen würden ihm zu Füßen liegen, wenn sie überhaupt zu ihm gelangen könnten. Auf der Liste der beliebtesten Junggesellen war er im Nu Number One und jedes einzelne Klatschblatt überraschte ihre Leser täglich mit neuem Quatsch über ihn. Es gab Fanclubs, Sorgentelefone, Merchandisingprodukte (besonders die Jason-Puppe war DER Hit!!) und all der ganze Kram, an dem sich die Verantwortlichen dumm und dämlich verdienten.

Doch eines Tages passierte es: Eine junge Frau namens Kira hatte es geschafft von ihm empfangen zu werden. Durch die anschließenden Interviews, so wusste sie, würde sie sehr reich werden.

Kira wurde von der Natur auch reich beschenkt. Ihre langen schwarzen Haare und ihre grünen Augen brachten so manchen Mann um den Verstand.

Und als sie sich nun zu ihm begeben wollte um alle weiblichen Reize einzusetzen, wurde sie ein „klein wenig verunsichert“. Gerade als sie die Treppe zu seinem Salon fast hoch gegangen war, sah sie ihn! Und er küsste jemanden! Und wenn das nicht schon genug war!-Es war ihr Bruder! Kiras Körper wurde aus grenzenloser Wut so rot wie eine Tomate, die kein einziger Genwissenschaftler so hinbekommen würde. Sie wusste, dass sie sich diesmal sehr lange auf der Beauty-Farm aufhalten würde und erst die zahlreichen Schönheits-OP’s und Besuche beim Psychiater. Daddylein konnte einem Leid tun.

Kira war so wütend, dass sie beinahe platzte, was hässliche Spuren and der Tapete nachziehen würde. (Doch weil ich Mitleid mit dem Dienstmädchen habe, platzt sie nicht).

Wie eine Furie, ähnlich den Frauen beim Schlussverkauf, schrie sie:

„Hört sofort auf!!! Wie könnt ihr mir das nur antun!!!

Erschrocken blickten die beiden auf und starrten Kira ein bisschen verlegen an. Kira begann ihnen eine große Szene zu machen, während Brian verzweifelt versuchte sie zu beruhigen, doch auch ihr Bruder hatte kein Glück. Kira klagte, dass er sie hintergangen hätte, obwohl sie doch Jason liebte. Dabei wusste ihr Bruder ganz genau, dass sie log. Das einzige, was sie liebte waren ihre Silikonbrüste, die sie jeden Abend blank polierte.

Schließlich war ihr Anfall doch wirklich zu Ende und sie nahm langsam wieder eine normale Farbe an. Jason und Brian sahen sich an und seufzten hoffnungsvoll.

Aber sie hatten sich zu früh gefreut! Während andere Frauen die Sachen ihrer „geliebten“ Männer aus dem Fenster warfen oder gleich verbrannten (besonders das Verbrennen von Autos soll sehr beliebt sein) oder sie beim Finanzamt anzeigten, hatte Kira ihre eigenen Methoden. Sie zog ihr superteures Handy von Gokia in Sonderanfertigung aus ihrer Gucci-Tasche und wählte eine lange Nummer. Nach einer Weile ging jemand ran und Kira quasselte und quasselte. Unsere zwei Männer verstanden keine Wort. Und dabei sprach Jason doch 32 Sprachen. Auf einmal legte sie auf. Eine Ruhe war plötzlich eingetreten, dass Brians Zähne vor Angst fast anfingen zu klappern. Nur eine kleine Grille war zu vernehmen (fragt mich nicht, wie die dorthin geraten ist (dichterische Unsinnigkeit äh Freiheit )).

Dann begann sie zu reden. Jason und Brian hielten den Atem an.

„Ich habe gerade mit ein paar Freunden von mir gesprochen. Zur Strafe dafür, dass du mir das angetan hast, wirst du dich für immer in Bill Gates verwandeln. Ha, ha, ha bin ich nicht gemein?“ „Nein“, schrieen Jason und Brian gleichzeitig. „Ich werde nie wieder in den Spiegel gucken können.“ fügte Jason hysterisch hinzu.  „Ganz genau. Du wirst das Gespött der ganzen Welt werden. Und das alles werden meine Freunde aus der achten Dimension für mich erledigen.“

Erstaunt blickte ihr Bruder sie an. Er wusste, das sie viele Kontakte hatte, aber das hätte er nicht erwartet. Irgendetwas machte er falsch.

Verwirrt schauten sie ihr beide nach, als sie stolz und hämisch grinsend davonstolzierte.

Jason wusste ja, dass die holde Weiblichkeit manchmal etwas merkwürdig sein kann, aber das übertraf alles.

Wie gerne hätte Brian das Abbrechen ihrer Absätze gehört. (Ein kleines Hobby von ihm ist sie leicht anzufeilen. Schwestern sind so leicht zu ärgern und es macht riesigen Spaß) Aber nicht mal das gönnte ihnen das Schicksal.

Nun wandte sich Jason an Brian: „Was war denn das für ein Unsinn, den sie von sich gegeben hat? Und wer ist das überhaupt?“

Sein Gegenüber fuhr sich durch die schwarz-blauen Haare und meinte dann:

„1. Ich glaube, dass das vielleicht kein Unsinn war.

  2. Das war meine Schwester. Gott musste seine sadistische Seite gerade an mir ausleben.“

„Mein Beileid hast du. Dir ist sicherlich schon mehrmals in den Sinn gekommen dich umzubringen.“

„Oh ja, ich kann gar nicht mehr sagen wie oft. Na ja, mein Psychiater kann sich durch mich schon die zweite Villa leisten.“

„Was hat dich abgehalten?“

„Ich tue es für meine Eltern. Sie meinten, es wäre zu früh. Ich nütze ihnen so mehr als die Auszahlung meiner Lebensversicherung.“

„Seit wann hast du die denn?“

„Seit meinem 2.Lebensjahr. Meine Schwester war gerade geboren worden. Kaum hatte ich sie gesehen, stand ich schon am Fenster. Meine Mutter konnte mich gerade noch festhalten. Sie schaute mich wütend an und fragte: ‚Und was ist mit unserer Rente? Du wirst genauso die Hölle äh das Leben genießen wie andere auch!’“

„Hast ja wirklich ’ne nette Familie.Und du glaubst im Ernst die Sache mit dem Fluch ist wahr?“

„Ich sage mal so. Der letzte, der sie abblitzen ließ, ist jetzt in der psychiatrischen Anstalt und zwar freiwillig.“

„Und was sollen wir jetzt machen?“, fragte Jason schon „leicht“ besorgt.

„Erstmal abwarten. Ich kenne ihre Freunde nicht. Aber die Schwestern der Heiligen Verkreuzigung sind es sicher nicht. Doch einen Menschen verwandeln...? Nee, das glaube ich nicht.“

„Hoffen wir das Beste. Denn so eine Verwandlung könnte meinem Ansehen und besonders meinem Bankkonto ganz schön schaden.“, lachte er.

„Ich wird dich trotzdem lieben auch wen du wie Bill Gates aussehen würdest.“, schmachtete Brian ihn an und streichelte über seine weichen braunen Haare.

„Wirklich?“, sah er ihn fragend an.

„Können diese Augen lügen?“ Brian schenkte ihm seinen schönsten Dackelblick. Jason schmolz dahin, seine dunkelgrünen Augen leuchteten so sehr, dass sein Schatz schon fast eine Sonnenbrille brauchte.

Es kam, wie es kommen musste. Ihre Lippen fanden sich zu einem innigen Kuss zusammen.

Und dies in einer Weise, dass die Autorin schon an den Gedanken daran ganz rot wird^^

Die Presse hätte sich gefreut. Aber nein, sie muss ja unbedingt hinter der Story über einen jodelnden Pandabär her sein!

Mit leichtem Schwindelgefühl und nach Luft schnappend lösten sich beide voneinander. (Wo sind die Sauerstoffflaschen, wenn man sie mal braucht?)

„Also, ich werde mich jetzt auf den Weg machen um mir das Handy von meiner Schwester „auszuleihen“. Und du bleibst hier, okay, mein Sahnebaiser?“ Er verpasste ihm noch einen Schmatzer auf dem Mund und dann ging er los.

„Okay., mein Sahnetörtchen.“, rief ihm Jason hinterher.

Nur 1/2 Sunden später kam er wieder. Er traf Jason in seinem Zimmer an. Aus lauter Ungeduld hatte sein Sahnebaiser inzwischen die ganze Villa sauber gemacht und ein 5-Gänge-Menü bestellt. (Was für ein Mann!^^)

„Und hast du’s?“, kam er ihm entgegen.

„Aber klar doch!“ Stolz präsentierte er seine Beute.

„Also, dann mal los!“ Uns schon hatte er die Wiederholungstaste gedrückt.

Aufgeregt horchten sie beide. Nach einer Weile erklang ein Freizeichen.

„Dimm, dimm, dimm. Diese Sonnensystem ist zur Zeit nicht erreichbar. Bitte versuchen sie es später noch mal! Dimm, dimm, dimm...“

„Was für ein Pech!“, wütend legte er auf.

„Und was wir machen wir jetzt?“ Es schwang wieder etwas Sorge in Jasons Stimme mit.

„Nur keine Sorge, Schätzchen. Wir versuchen es später noch mal. Es wird schon nichts passieren. Ich bin ja bei dir.“ Jason beantwortete dies mit einem rührenden Danke-Blick.

„Gut, ich hol jetzt schnell meine Kreditkarte und dann gehen wir einkaufen. Das hilft bei mir immer.“ Seine Augen leuchteten und er grinste überglücklich. Schnell verschwand er.

Beruhigt sah ihm Brian hinterher. Dann fing er an sich im Zimmer um zu sehen. Die Zeit verging und er wurde langsam ungeduldig. <Was macht der denn so lange. Kann er sich nicht entscheiden, welche Kreditkarte er nehmen soll oder wie?>

Schließlich lief er dorthin, wo er Jason vermutete.

Dort erwartete ihn das Grauen. So ähnlich wie ein Spiel der deutschen Nationalelf.

Geschockt sah er ihn. Doch er hatte sich „etwas“ verändert. Wieder und wieder schloss er seine dunkelblauen Augen, hoffte sich nur geirrt zu haben. Aber es half nichts. Die Realität war wirklich so grausam. Vor ihm stand Jason, der sich in das wohlbekannte Pokémon Pikachu (Und alle: Ach ist das süß!^^) verwandelt hatte.

„Oh, mein Gott, mein armes Sahnebiskuittörtchen, was ist mir dir passiert? Bill Gates hätte ich vielleicht noch ertragen können, aber Pikachu?“

Hilflos und total überfordert mit dieser Situation setzte er sich. Plötzlich fing er an wie ein Schlosshund zu heulen und das Pokémon gegenüber machte mit unterbrochen von ein paar „Pikachu!“

Nach etwa 3 Stunden, nachdem der Wasserspiegel im Zimmer über 2m zu steigen drohte, beruhigten sie sich.

Die Tränen aus den Augen wischend wandte sich Brian an Jason.

„Wie kannst du mir das antun? Warum gerade ein Pokémon? Du hast dafür gesorgt, dass ich hier rumheule wie diese Nervensäge Bunny. Ich bin schließlich ein Mann!“

Von gegenüber war ein undeutliches „Pikachu!“ zu vernehmen. Brian hatte glücklicherweise Pokémanisch gelernt.

„Was meinst du damit, ob ich dich noch liebe? Glaubst du, dass ich dich mit diesem Aussehen noch attraktiv finden könnte? Wie stellst du dir denn unser Sexleben vor? Weder Alkohol noch Drogen könnten mich dazu bringen mit einem Pokémon zu schlafen.“ Seine Worte schrie er gerade zu.

Von den bedauernswerten Etwas hörte man ein steineerweichendes Wimmern.

„Flenn’ hier bloß nicht noch weiter rum! Ich bin schon ganz nass, außerdem kann ich nicht schwimmen.“

„Pika, pikachu?“

„Ja, du hast recht, so kannst du wohl heute nicht zum Ball gehen.“

„Pika, pika, chuuu!“

„Meine Schuld? Warum meine Schuld? Ich konnte doch nicht wissen, dass meine durchgeknallte Schwester solche Leute kennt.“

„Pika, pikapika!“

„Glaub mir wir werden eine Lösung finden. Ich versuch jetzt noch mal anzurufen.“

Hoffnungsvoll beobachtete Jason ihn. Abermals war ein Freizeichen zu hören und man lauschte. Erstmal konnten sie nur irgendwelches Kauderwelsch verstehen, dann erkannten sie eine Sprache.

„Hier ist Solarstation 6. Ich grüße Sie!

Wenn Sie mit dem Herrscher von Solaris sprechen wollen, drücken Sie die 1. Beachten Sie, dass er von 7-11 Uhr und von 19-23 Uhr schlechte Laune hat. Im Interesse ihrer Gesundheit empfehlen wir zu diesen Zeiten nicht anzurufen.

Wenn Sie ein Attentat androhen wollen, drücken Sie bitte die 2.

Wenn Sie Urlaub auf Solaris machen wollen, drücken Sie die 3.

Wenn Sie mit der allwissenden Fanta sprechen wollen, drücken Sie die 4.

Wen Sie nichts von dem wollen, dann haben Sie Pech. Wir empfehlen Ihnen schnell aufzulegen, da die Kosten im Netz der 8.Dimension am höchsten sind.

Schönen Tag noch, gepriesen sei Sabba Sabba!“

Brian entschloss sich für Fanta (Nicht das Getränk!)

„Ja, wer ist denn da?“, erklang eine Stimme, die gewiss einer steinalten Frau gehörte.

„Ja, hallo, mein Name ist Brian. Wie kommt es, dass sie mich verstehen?“

„Sie haben sicherlich das superteure Handy in Sonderanfertigung von Gokia. Das stellt sch automatisch um. Sie sind Terraner, nicht wahr? Wie kann ich Ihnen helfen mit meiner alles umfassenden Weisheit?“

„Wissen Sie, mein Freund  hat da ein Problem.“ Und er erzählte ihr die vertrackte Geschichte.

„Ihre Schwester hat bestimmt mit Boris, dem Herrscher von Solaris gesprochen. Der kennt die richtigen Leute. Aber keine Angst, das Problem lässt sich ganz leicht lösen. Ihre Schwester muss nur ihren Freund küssen und er wird sich zurückverwandeln. Jetzt muss ich aber Schluss machen. Ich muss noch zur Kosmetik.“

Fassungslos starrten sich die beiden an.

Schließlich rief Brian:

„Von wegen „nur“! Sie kennen wohl meine Schwester nicht! Kosmetik! Ich wette, das wird auch nichts mehr helfen.“ Total sauer drückte er auf „Auflegen“.

„Pika, pikachu.“, klang es wehledig von Jason.

„Lass den Kopf nicht hängen.“, versuchte sein Schatz ihn zu trösten.

„Pikachu!“, meinte dieser missgelaunt.

„Ja, ich weiß, ich habe keine Ahnung, wie du dich fühlst. Das, was ich vorhin gesagt habe, meinte ich nicht so. Ich würde dich immer lieben. Egal, ob du ein Mann, du eine Frau, selbst wenn du ein Tier, ein Baum, eine Maschine oder sogar ein Pokémon wärst.“ (Zetsuai-Fans müsste das irgendwie bekannt vorkommen^^)

Bald schon werden wir wieder Cinderella spielen können. Ich werde auch mein schönes weißes Kleid anziehen, einverstanden?“

„Pika?“

„Ja klar, auch die gläsernen Stöckelschuhe.“

Jason machte vergnügt „Pika, pikachuuu!“ Sanft küsste Brian seine Tränen weg und umarmte ihn. <Mein Gott, wie süß er doch aussieht!>

„Und jetzt überlegen wir uns, wie wir meine Schwester dazu bringen dich zu küssen.

Wir haben wenigsten den einen Vorteil, dass sie nicht weiß, dass du dich nicht in Bill Gates verwandelt hast.“

Während sie so in inniger Umarmung dastanden liefen ihre Gehirne auf Hochtouren.

Schließlich war die Muse der heiligen Idee (kennt ihr nicht?^^) gnädig.

Um seinen Plan nicht zu gefährden erzählte Brian jedoch nichts.

„Ich muss mal kurz weg. Bitte komm doch gegen 16 Uhr zum großen Salon.“

Schweren Herzens trennten sie sich. Sehnsuchtsvoll schauten sie sich noch einmal an.

Brians graue Zellen machten Überstunden. In Rekordzeit machte er mehrere Annrufe.

Pünktlich trafen die bestellten Personen ein. Sie bauten alles auf, so wie Brian es beschrieb.

Dann machte Brian noch einen letzten Anruf.

„Hi, Cindy, du kannst mir einen großen gefallen tun. Könntest du Kira irgendwie ganz zufällig sagen, dass um 16 Uhr im großen Salon der Jason-Villa ein Casting für den neuen Morse Gurkenglas-Film stattfindet?“ Cindy sagte natürlich „ja“, hatte sie doch eine kleine Schwäche für ihn.

<So, das wäre geschafft. Jetzt heißt es nur noch beten.>

Kurz vor 16 Uhr erschien seine Schwester in einem hautengen, roten und überaus kurzen Kleid mit einem Ausschnitt, der für einen kompletten Arbeitsausfall der männlichen Crew sorgte.

Kira genoss diese Aufmerksamkeit und schritt bescheiden, wie sie nun mal war, sofort auf den Regisseur zu, der erst eine Weile brauchte um seine Sprache wieder zu finden. Brian konnte nur mit dem Kopf schütteln.

„Sie kennen mich sicherlich. Mein Name ist Kira Malgira. Ich arbeite für die größte Zeitung in diesem Land. Ich bin hier um die Hauptrolle für ihren Film zu bekommen.“ Dabei wendete sie ihren Blick nicht von ihm. Ihre Hände wanderten „reinzufällig“ über ihre wohlgeformten weiblichen Formen. Das Gesicht des Regisseur nahm eine immer rötliche Farbe an und er zitterte am ganzen Körper.

Einzelne in der Nähe stehende Männer fielen in Ohnmacht.

Brian dachte daran einen Gentest zu machen. Das konnte nicht seine Schwester sein!

„Äh...Ich bin hoch erfreut über ihre Anwesenheit...Mein Film behandelt die Lebensgeschichte eines wohl einzigartigen Mannes. Eine Liebesgeschichte darf nicht fehlen, deswegen schlage ich vor, dass wir als erstes die Kussszene üben.“

„Aber gerne doch!“ Sie zog aus ihrer Tasche einen Lippenstift und verhalf ihren Lippen einen neuen Anstrich. Dies tat sie in einer lasziven Art und Weise, so dass die Männerschaft sie wie versteinert anstarrte. Brian war sicher, ein Erdboden hätte auch nichts daran geändert.

Der Regisseur fand schließlich seine Stimme wieder. „Also...hier ist ihr Filmpartner.“

Um die linke Ecke kam ein gut angezogener Mann. Für kurze Zeit herrschte Stille. Dann zauberte sich auf Kiras Mund ein Lächeln.

„Brüderchen, du glaubst doch nicht etwa, dass ich darauf reinfalle. Auch ich weiß, wie die Verwandlung rückgängig gemacht werden kann. Denkst du, dass du mich mit dieser ganzen Show hier täuschen kannst? Eine Verfilmung von Bill Gates’ Lebensgeschichte! Auch die Verkleidung ändert nichts daran, man erkennt doch genau, dass er wie Bill Gates aussieht, nicht wahr Jason? Also, ich hätte wirklich besseres von dir erwartet!“

In diesem Moment kam Jason vorbei. Verwirrt schaute er sich um und wusste nicht was das alles sollte. Auf einmal wurde er unsanft gepackt.

„Sie wollen eine Kussszene, Morse? Hier ist sie!“

Total wehrlos spürte das arme Pokémon plötzlich Lippen auf den seinen. Schockiert und eifersüchtig wendeten sie dich anderen Männer ab.

Jason wusste nicht, wie ihm geschah. als sein Körper sich zu verändern begann. Dann verstand er und sein Herz tanzte vor Freude, während Kira ihn erschrocken losließ und vor Wut schäumte und trotzdem etwas verwirrt war.

Brian rannte zu Jason und zog ihn in seine Arme. Beiden liefen die Freudentränen übers Gesicht. Der Regisseur holte sein Taschentuch heraus und dachte: <Das wäre doch mal ’ne Geschichte!>

„Igitt, deine Schwester hat mir einen Zungenkuss gegeben!“, jammerte Jason, nachdem er komplett zurückverwandelt war.

Kira war wiedermal einem Nervenzusammenbruch nahe.

„Ich versteh das nicht. Ich dachte, du hättest dich in Bill Gates verwandelt.“

„Tut mir leid, Schwesterchen,“ Brian lächelte schelmisch. „Da haben deine Leute aus der 8.Dimension sich wohl geirrt. Na, ich bin doch nicht so dumm, wie du dachtest, nicht wahr? Übrigens sieht der Mann nicht nur aus wie Bill Gates, er ist es auch. Tja, auch Jason hat viele gute Freunde.“ Mit diesen Worten ließ er sie stehen. Hand in Hand verzogen sich die zwei Turteltäubchen um gewisse Dinge nachzuholen. (Es sei eurer Fantasie überlassen, welche dies waren *grins*).

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, dass die Geschichte der beiden verfilmt wurde und Jasons „kleines“ Vermögen noch ein „bisschen“ vergrößert wurde.

Kira verklagte ihre „Freunde“ aus der 8.Dimension. Doch sie hatte Pech. Sie musste alle Gerichtskosten zahlen zusätzlich zu den Kosten für Telefongespräche und den Reisekosten, was ja nicht gerade billig war. In Anbetracht dieser Tatsache drehte sie durch und landete in der psychiatrischen Anstalt. So konnte der freiwillige Bewohner endlich sich getrauen wieder in das normale Leben zurückzukehren.

Und wenn Jason und Brian noch nicht gestorben sind, dann zählen sie noch heute ihr Geld, feiern wilde Orgien und spielen Cinderella.

 

Happy End

 

PS: Bezieht sich jetzt „Der Schöne“ auf seinen Freund oder Jason und „Das Biest“ auf Jason oder Kira? Liberal, wie ich bin, dürft ihr euch das selbst aussuchen.

 

 

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