Titel

Titel: Mehr als Freunde
Teil: 2/2 
Autor: Tenshi-chan 

E-Mail: Tenshi31Lili@hotmail.com 

Disclaimer: Card Captor Sakura & Co gehören (leider) 
nicht mir, sondern Clamp. Ich verdiene nichts daran usw. 
bla, bla, bla...

Rating: PG, Sap, HC (?) Com (ein ganz kleines bischen
vielleicht)
Warnung: keine - Völlig harmlos

Pearing: Toya / Yukito 

Also...Nachdem ich meine ersten Mangas von CCS verschlungen 
hatte, kam mir die Idee eine Story (natürlich über die süßen 
Jungs Toya Kinomoto/Yukito Tsukishiro) aus Sakuras Sicht zu 
schreiben.

(In diesem Teil auch ein wenig aus Kero-chans Sicht ^_^)


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III.

Es dauerte eine Weile bis Sakura sich wieder gefangen
hatte. Es war wirklich zu peinlich gewesen. Wer konnte
schon damit rechnen, das Yukito so früh am Morgen hier
herein schneite. Gut, es war schon fast zehn, aber für
Sakura war das sehr früh. Der hat es vielleicht eilig zu 
Toya zu kommen, dachte sie verwundert.


Ihr Vater stellte sich gerade wieder an den Herd und 
machte noch ein paar Pfannkuchen.
"Ich muß gleich noch mal kurz in die Uni. Heute Nachmittag
bin ich aber wieder zurück. Was hältst du davon, den Jungs 
das Frühstück hoch zu bringen?",
fragte er, als er damit fertig war. Das ist eine sehr gute 
Idee, dachte Sakura. 
Wenn sie sich vorher schnell hübsch machte, konnte sie 
sicher wieder einen besseren Eindruck auf Yukito machen.
"klar, Papa",
sagte sie laut.


"Schön. Dann bis heut Mittag, mein Kind"
Mr. Kinomoto drückte Sakura ein Tablett mit zwei 
Tassen Tee und einem Teller gefüllt mit dampfenden Pfannkuchen
in die Hände. Sie nickte zustimmend und lächelte ihren Vater 
liebevoll an, als dieser seine *Ich bin der größte Koch der 
Welt* Schürze ab streifte und sich auf den Weg machte.
Aber zuerst muß ich mich anziehen, dachte das Mädchen.
Sie balancierte das Tablett die Treppen hoch und stellte 
es vor ihrer Zimmertür ab, bevor sie in ihr Zimmer eilte.


Kero-chan schaute verwundert vom Bildschirm des Fernsehers
hoch, als Sakura hecktich in ihrem Schrank herum zu wühlen 
begann. 
"Was ist denn, Kleine?",
fragte er sie verwundert. Ohne mit dem aussortieren ihrer 
Kleider aufzuhören antwortete sie nervös,
"Er ist bei Toya und ich will doch schön aussehen, wenn ich 
ihm das Frühstück bringe. Mann, ich hab gar nichts anzuziehen" (*)
"Wer ist bei Toya? Dieser Yukiko?"
"Yukito heißt er",
schimpfte Sakura, während sie ein blaues Matrosenkleid aus dem 
Chaos fischte, daß sich mittlerweile in ihrem Schrank gebildet 
hatte. Sie zog sich in Windeseile um, dann kämmte sie schnell 
noch ihr Haar und war schon wieder aus dem Zimmer geeilt.
Kerberos wollte ihr noch eine Frage hinterher rufen, doch da 
fiel die Zimmertür schon wieder hinter ihr zu.

_



Draußen im Flur hob sie wieder das Tablett hoch und ging zu
Toyas Zimmertür. Mist, dachte sie, das Tablett ist zu schwer, 
ich kann es nicht mit einer Hand halten. Und wie soll ich jetzt 
die Tür aufmachen? Vorsichtig stützte sie das Tablett ein wenig 
an der Wand neben Toyas Tür ab und wollte gerade mit der nun 
freien Hand zum Türknauf greifen, als sie plötzlich die Stimmen 
der beiden Jungen hörte. Sie stritten sich. Ungewollt lauschte das
Mädchen dem Streitgespräch.


"...das können wir nicht machen"
Das war Toyas Stimme und er klang aufgebracht.
"Aber wir können es doch nicht ewig geheim halten",
hörte sie Yukitos Stimme traurig erwidern.
"Papa würde es ja vielleicht noch verstehen, aber Sakura...sie
ist doch noch viel zu jung"
Toya klang nun sehr wütend. Mann, die reden über mich, dachte
Sakura erschrocken. 
"Bitte, Yuki. Es ist wirklich noch zu verfrüht"


Kurze Zeit war nichts zu hören, dann erwiderte Yukito plötzlich
in einem beschwichtigenden Ton,
"Du hast Recht, warten wir noch ein wenig damit"
Womit denn warten, wollte Sakura wissen. 
"Glaub mir Yuki, es ist besser so"
Auch Toyas Stimme war nun etwas ruhiger geworden. 
"...Entschuldige Yuki, ich wollte dich nicht so an fauchen",
fuhr er fort. Na wenigstens entschuldigt sich dieser Trampel
bei Yukito, dachte das Mädchen erbost.
"Du weißt doch, daß ich dir nicht lange böse sein kann"
War Yukitos Antwort. Sakura hörte ein kurzes Kichern, dann
kam kein Laut mehr aus dem Zimmer.



IV.

Nach einer Weile wurde es ihr zu bunt. Wenn sie jetzt noch
lange so, mit dem Tablett in der Hand, da stand, würde ihr
der Arm abfallen. So entschloß sie einfach rein zu gehen.


Das Bild das sich ihr in Toyas Zimmer bot, ließ sie vor 
Schreck das Tablett aus ihrer Hand gleiten. Yukito und Toya 
standen eng beieinander, Yuki hatte die Hände auf Toyas Hüfte
gelegt, Toya seine Arme um den Hals seines Freundes und sie
küßten sich innig. Als das Geschirr scheppernd zersprang, 
stoben die zwei Jungen erschrocken auseinander und erblickten 
das Mädchen. Sakura brach in Tränen aus und rannte aus dem Zimmer.

-


Währenddessen hatte Kero-chan den Pfannkuchen entdeckt, den 
Sakura in der Eile achtlos auf ihren Schreibtisch liegen gelassen 
hatte. Genüßlich mampfend spulte er den Video noch einmal zurück 
und wollte gerade auf *Start* drücken, als Sakura heulend in ihr
Zimmer gestürzt kam. Sie ließ sich auf ihr Bett fallen und 
vergrub ihr Gesicht schluchzend ins Kissen.
"Himmel...was ist denn passiert",
fragte Kero-chan besorgt und flog zu ihr. Er setzte sich 
auf das Kissen und strich dem Mädchen beruhigend über´s Haar.
"Y-Yukito! Er und Toya...",
stieß Sakura unter heftigen Schluchzern hervor.
"Haben die beiden dich geärgert?"


Kerberos bekam keine Antwort, denn in diesem Moment klopfte
es an Sakuras Zimmertür.
"Sakura! Bitte, darf ich rein kommen?",
bat Yukito das Mädchen durch die verschlossene Tür. Doch statt 
zu antworten, fing das Mädchen an noch lauter zu weinen. 
Kero-chan schüttelte ratlos den Kopf. 


Kurz darauf wurde die Zimmertür zaghaft geöffnet und Yukito 
kam ins Zimmer herein, gefolgt von einem völlig zerknirschten Toya.
Sofort tat Kero-chan so, als wäre er ein Plüschtier. Die zwei
Jungen schauten sich besorgt an, dann kniete Yukito sich vor
Sakuras Bett und begann vorsichtig zu sprechen.
"Sakura...Ich möchte dir gerne erklären warum..."
"Du brauchst mir nichts zu erklären. Ich weiß ganz genau 
was mit euch los ist. Ich bin nämlich nicht mehr so klein, wie 
ihr denkt",
unterbrach Sakura ihn bissig und erhob dabei ihren Kopf vom
Kissen. Kero-chans Gesicht bildete ein großes Fragezeichen.
Er hatte keinen Schimmer, was hier überhaupt los war?


Sakura schaute den Jungen mit der Brille vorwurfsvoll an und
fuhr fort,
"I-Ich mag dich sehr Yukito und ich hab immer gehofft, daß du
mich auch ein wenig lieb hast. Aber das du und Toya..."
Sie brach ab und vergrub wieder weinend ihr Gesicht in´s Kissen.


Toya, der sich immer noch ein paar Schritte hinter Yukito aufhielt, 
zuckte bei diesen Worten zusammen. Sein Freund jedoch blieb ruhig 
und antwortete leise,
"Aber ich hab dich doch lieb, Sakura. Sehr sogar"
Das Mädchen setzte sich auf und schaute ihr Gegenüber hoffnungsvoll
an.
"Wirklich?"
Yukito stand aus der Hocke auf und setzte sich an die Bettkante.
"Aber ja. du bist für mich wie eine kleine Schwester"
Sakura verzog das Gesicht. Das hatte sie eigentlich nicht hören 
wollen. 
"Und bei Toya ist das anders?"
fragte sie resigniert. Yukito nickte. Er drehte sich zu seinem
Freund um und lächelte ihn liebevoll an. 


Durch die Blicke seines Freundes ermutigt, gesellte Toya sich 
zu Yukito, nahm seine Hand und sagte zu seiner Schwester in einem
für ihn untypich schüchternen Ton,
"Ja, Yuki und ich sind mehr als nur Freunde. Wir lieben uns"
Nun begriff auch Kero-chan, was sich hier abspielte. Er bekam große 
Augen und es kostete ihn immens viel Selbstbeherrschung, weiterhin 
starr wie eine Puppe auf dem Kissen sitzen zu bleiben.


Sakura wischte sich die Tränen mit dem Handrücken von den Wangen, 
schaute erst zu ihrem Bruder, dann zu Yukito. 
Sie konnte das funkeln in ihren Augen erkennen, wenn sie sich 
ansahen. Warum war ihr das vorher noch nie aufgefallen? Warum hatte
sie vorher nichts bemerkt? Schließlich 
hingen sie doch ständig zusammen und keiner von ihnen hatte bisher
ein Mädchen mitgebracht. Wenn man es genau betrachtete, paßten sie 
ja eigentlich ganz gut zusammen. Nur wen soll ich denn dann heiraten, 
wenn ich mal groß bin, fragte sie sich, auf ihre kindlich naive
Art. 


"Na, wenn das so ist, werde ich das wohl akzeptieren müssen",
murmelte sie und zwang sich zu einem schwachen Lächeln. Die Jungen
wirkten erleichtert. Yukito warf seinem Freund einen stummen *siehst
du* Blick zu und Toya grinste schief.


Eigentlich sollte ich Toya nicht so einfach davon kommen lassen, 
er wollte es ja vor mir verheimlichen, weil er der Meinung 
ist, ich wäre noch zu klein und würde es nicht verstehen, 
dachte Sakura trotzig. Da hatte sie eine Idee.
Sie grinste Spitzbübig und sagte zu ihrem Bruder dann mit tot 
ernster Miene,
"Eigentlich hast du ja einen so lieben Kerl wie Yukito gar nicht 
verdient, Blödmann"
Der Angesprochene blinzelte seine Schwester verdattert an, was
Sakuras Laune sichtlich verbesserte. Das hatte gesessen, stellte sie
triumphierend fest.


"Das war aber jetzt wirklich nicht nett von dir, Sweetheart",
platzen plötzlich die Worte aus Kero-chan heraus. Er bemerkte, daß
die überraschten Blicke der drei Menschen auf ihm ruhten. 
Schultbewusst legte er eine Pfote auf seinen Mund.
"Ups..."


"Kero-chan!",
rief Sakura erschrocken aus. 
"Dein Plüschtier kann ja sprechen",
stellte Yukito bewundernd fest. Toya näherte sich dem magischen
Wesen, wollte es berühren, doch Kero-chan wich ein wenig zurück.
"Du bist gar kein Plüschtier. Stimmt´s?",
richtete er direkt die Frage an das kleine Wesen. Kero-chan 
flatterte hilfesuchend zu Sakura und setzte sich auf ihre Schulter. 
"Nein ist er nicht. Aber das muß unser Geheimnis bleiben",
gestand das Mädchen. Die beiden Jungen waren sichtlich beeeindruckt.


"Wen du unser Geheimnis für dich behältst, werden wir seines auch
nicht verraten",
erwiderte Yukito nach einer Weile und zwinkerte Sakura verschwörerich 
zu.
"Ok. Abgemacht"
Sakura streckte die Hand aus, um das Versprechen mit einem 
Händedruck zu besiegeln. An Yukitos stelle packte Toya die Hand 
seiner Schwester, schüttelte sie heftig und antwortete,
"...Wenn du uns erzählst, wer oder was Kero-chan ist"
Nun mischte sich das kleine Wesen wieder ein.
"Abgemacht. Aber ich heiße Kerberos, kapiert"
Der Junge wich erschrocken zurück.
"tschuldigung"


"Na, wo das nun geklärt wäre, könnten wir ja Frühstücken gehen. 
Im Haus riecht es nach leckeren Pfannkuchen und das Frühstück 
auf dem Tablett ist sicher voller Scherben. Also werd ich uns
neue machen, mittlerweile habe ich einen 
riesigen Hunger",
verkündete Yukito mit einem vielsagenden Lächeln. Er stand auf
und ging Richtung Zimmertür.
"Ich auch...Frühstück hört sich gut an",
rief Kero-chan aus und flatterte dem Jungen hinterher. 
Zurück blieben Sakura und Toya, die sich überrascht anschauten.
Dann fielen sie beide in Gelächter aus.
"Na, da haben sich ja zwei Vielfraße gefunden",
bemerkte Sakura trocken und lachte weiter.




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- Ende -


Ui...so viel Sap und Friede, Freude, Eierkuchen. =^_~=
Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen!?


(*) Schlechter Witz, hehe. Wenn man bedenkt, daß sie ständig neue 
Kleider von Tomoyo geschneidert bekommt.




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