Titel: Das Geburtstagsgeschenk
Teil:2/2
Autor: Tenshi-chan
E-Mail: Tenshi31Lili@hotmail.com
Disclaimer: Yuki, Toya und alle anderen schnuckeligen Charas
von CCS gehören Clamp, ich leihe sie mir nur aus und gebe
sie unbeschadet wieder zurück. Natürlich will ich auch
nichts an ihnen verdienen.
Pearing: Yuki/Toya
Rating: -
Warnung: sap (vielleicht auch noch ein wenig OOC und com)
Inhalt: Yukito hat Geburtstag. Sakura und Sholan streiten
sich um ein Geschenk für ihn. Doch wenn zwei
sich streiten, freut sich ja bekanntlich der Dritte.
Kommentar: Kleine Spoilerwarnung bezüglich Yukito!
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Teil 2.
Für den Abend hatte Yuki die Familie Kinomoto
und ein paar Klassenkameraden zu einer kleinen
Geburtstagsfeier eingeladen.
Toya wollte jedoch nicht bis dahin warten. Konnte
er doch schlecht vor allen Gästen Yukito sein Geschenk
überreichen.
So eilte er, kurz nachdem er und Sakura zuhause
ankamen, in sein Zimmer und tauchte seine
Schuluniform gegen Jeans und einem frisch gebügeltes
Hemd. Bevor er sich auf den Weg machte,
lauschte er vorsichtig an Sakuras Zimmertür, um sicherzugehen,
dass sie beschäftigt war und sein Verschwinden
nicht bemerken würde.
"...Soll ich das grüne oder das blau-weiß gestreifte
Geschenkpapier nehmen, Kero-chan?",
hörte er seine Schwester gerade sagen. Offensichtlich
packte sie gerade Yukis Geschenk ein. Ja und sie
unterhielt sich wieder mit ihrem eigenartigen
Plüschtier, von dem Toya bis heute nicht wusste,
woher sie das überhaupt hatte.
Irgendwas war seltsam an diesem Ding. Manchmal hatte
er den Eindruck, Kero-chan würde sich bewegen und
wäre lebendig.
Aber das war jetzt unwichtig. Sie war zumindest
gerade beschäftigt und er konnte sich problemlos
aus dem Haus schleichen.
*
Schon auf dem Weg zu Yukitos Haus, wurde Toya immer
nervöser. Wie würde sein Freund auf das Geschenk reagieren
und wie sollte er ihm diesen eindeutigen Beweis seiner
neuen Gefühle für ihn erklären?
Von weitem winkte Yukito Tsukishiro seinem Freund schon zu.
Er stand an der Haustür, als hätte er auf Toya gewartet.
Er trug eine Küchenschürze, die für seinen schmalen Körper
viel zu groß war und auf seiner rechten Wange waren Mehlreste
zu sehen.
"Hallo Toya. Du bist viel zu früh.",
sagte er mit seinem üblichen freundlichen Lächeln
zu Toya, als dieser ziemlich verlegen und mit leicht
geröteten Wangen bei ihm ankam.
"Ich habe gerade den Müll rausgebracht. Na, komm mit,
ich muss wieder in die Küche.",
fuhr er fort und verschwand im Haus.
Wie ein Hündchen trottete Toya seinem Freund hinterher.
Wie immer waren Yukis Großeltern nicht da. Wenn Toya
genau darüber nachdachte, hatte er Yukitos Großeltern
noch nie zu Gesicht bekommen. Schade eigentlich.
Doch heute war er sogar sehr froh darüber, dass sie nicht
da waren. So war er wenigstens alleine mit Yuki.
In der Küche herrschte ein mittelschweres Chaos. Die
Arbeitsplatte und der Küchentisch standen voll mit
Leckereien, schmutzigen Pfannen und leeren Verpackungen.
Yuki schien ein wahres Festessen vorbereitet zuhaben.
Während Yukito sich wieder an den Küchentisch stellte und
anfing ein paar Reisbällchen auf einen großen
Teller zu dekorieren, stand Toya, wie zu einer Salzsäule
erstarrt, neben ihm und kämpfte innerlich mit sich.
Auf einmal fand er die Idee mit dem Geschenk gar nicht
mehr so toll. Am liebsten hätte er sich umdrehen und wäre
aus dem Haus gerannt.
"Was ist los Toya-kun?",
wollte Yuki wissen. Ihm war das seltsame Verhalten seines
Freundes nicht entgangen. Toya nahm allen Mut zusammen.
Er ging einen Schritt auf Yukito zu und sagte hastig,
"Ich möchte dir mein Geschenk jetzt schon geben."
Der blonde Junge lächelte wieder, legte das Essen beiseite
und wischte sich die Hände an der Schürze ab.
"Das sieht dir ähnlich. Du kannst es wohl nicht bis nachher
abwarten, was?"
Toya nickte heftiger als notwendig. Dann verbeugte er sich
und steckte mit beiden Händen Yuki das blau eingepackte
Geschenk entgegen. Mit kindlicher Neugier riss Yuki das
Geschenkpapier auf und öffnete das Kästchen. Als er den
silbernen Herz-Anhänger erblickte, veränderte sich jedoch
seine Miene. Erst überrascht, dann nachdenklich schaute er
von dem Kästchen zu Toya, dann wieder zurück zu dem Kästchen.
Als er dann wieder zurück zu Toya schaute, waren seine
Wangen leicht gerötet. Kaum hörbar flüsterte er,
"T-Toya. Was-was willst du mir damit sagen?"
Der Angesprochene blickte verlegen zu Boden.
*
"Oh Tomoyo, das Kleid ist einfach toll. Es ist perfekt für die
Geburtstagsfeier. Dankeschön"
Sakura drehte sich auf der Stelle, damit man sie von allen
Seiten bewundern konnte.
"Ach, Sakura. Du weißt doch, dass ich für mein Leben gerne
nähe.",
antwortete das schwarzhaarige Mädchen und zupfte schnell einen
Faden vom Ärmel ihres neuen `Werks´. Tomoyo war mit dem
Kleid bei ihrer Freundin aufgetaucht und freute sich nun sehr
über die positive Reaktion von ihr.
"Ach schade, dass ich nicht auf die Feier mitkommen kann.
Dort gibt es bestimmt leckere Sachen zum Essen. Außerdem
würde ich diesen Yukito gerne endlich mal kennen lernen.",
maulte Kerberos und flatterte zu den Mädchen.
"Hallo Kero-chan",
grüßte Tomoyo das kleine magische Wesen freudig lächelnd.
"Keine Sorge, wir bringen dir was mit. Versprochen.",
sagte Sakura, die gerade auf ihre Armbanduhr schaute.
"...Oh je, wir sollten uns langsam auf den Weg machen.
Ich will in jeden Fall vor Shaolan bei Yuki sein."
Die Jägerin der Clow Cards packte ihre Freundin am Arm
und zog sie mit sich aus ihrem Zimmer.
"Viel Spaß ihre beiden!",
rief Kerberos ihnen noch hinterher.
*
Minutenlang herrichte eine drückende Stille in der Küche.
Toya traute sich nicht, dem fragenden Blicken seines Freundes
zu begegnen. In seinem Kopf schwirrten die Gedanken. Yukito
hatte das Geschenk offensichtlich richtig gedeutet, warum
stellte er ihm dann diese Frage? Wollte er es aus seinem
Mund hören? Na gut. Nun gab es eh kein Zurück mehr.
Langsam hob er den Kopf.
"I-Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, aber..."
Er machte eine kurze Pause, dann fuhr er fort und schaute
dabei seinem Freund fest in die Augen.
"...Yukito Tsukishiro, ich habe mich in dich verliebt!"
Die Augen des blonden Jungen weiteten sich fast unmerkbar.
Schweigend sah er Toya an. Bitte sag doch endlich was, dachte
Toya. Er konnte Yukitos Gesichtsausdruck nicht deuten und diese
Ungewissheit konnte er nicht aushalten.
"Aber das geht doch nicht.",
antwortete Yukito plötzlich und wieder veränderte seine Miene
sich. Er schaute traurig. Noch bevor Toya sich über diese
ungewöhnliche Antwort wundern konnte, fuhr er fort:
"...Toya, ich liebe dich auch, aber das geht nicht."
Was hatte Yuki da gerade gesagt? Toya musste sich an der Kante
des Küchentischs festhalten, weil seine Knie plötzlich ganz
weich wurden. Er liebt mich, schoss es ihm durch den Kopf.
Aber warum sagt er dann so was?
"Warum?..."
sprach er nun laut aus.
"...Wenn du mich auch liebst, warum sagst du dann, es geht
nicht? Weil wir beide Männer sind? Oder vielleicht weil du kein
Mensch wie ich bist?"
Toyas Stimme klang fast vorwurfsvoll.
Überrascht schaute der blonde Junge seinen Freund an.
"Woher weißt du..."
begann er, doch Toya unterbrach in sofort wieder.
"Ja, ich weiß, dass du, genau wie Kaho, kein gewöhnlicher
Mensch bist, doch es stört mich nicht. Du musst mir
auch nicht sagen, was dein Geheimnis ist. Ich liebe dich,
ganz gleich, wer oder was du bist.
Für mich bist du Yukito Tsukishiro und das reicht mir."
Während er diese Worte aussprach, wurde ihm erst richtig
bewusst, WIE SEHR er Yuki liebte.
"Toya..."
Yukito presste eine Hand vor seinem Mund und zu Toyas
Entsetzen füllten seine Augen sich mit Tränen.
Sofort bereute Toya, all das gesagt zu haben.
Seinen Freund zum Weinen zu bringen, war das letzte, was
er gewollt hatte.
Plötzlich schlang Yukito seine Arme um den, um einiges
größeren, Freund, presste sein tränennasses Gesicht
gegen dessen Brust und unter leichten Schluchzern
sprach er:
"Seid dem Tag, an dem wir uns kennen lernten, habe ich
dich geliebt, doch ich unterdrückte diese Gefühle, dachte
sie würden wieder weggehen, dachte, sie wären durch
die Kraft die mich magische zu dir hinzog, entstanden. (1)
Doch sie gingen nicht weg und ich versuchte mich damit
abzufinden dir nur ein guter Freund sein zukönnen.
Nie habe ich erwartet, dass du ähnliche Gefühle mir
gegenüber hegst. Oh ja, Toya. Ich liebe dich auch.
Von ganzen Herzen."
Das Herz des großen Jungen schlug Purzelbäume.
Er drückte Yukito fest an sich und rief mit einem
erleichterten Lachen aus:
"Mein Gott. Ich bin ja so dumm. Warum habe ich das
nicht schon viel früher erkannt. Ich war ja so blind."
Yukito musste plötzlich schmunzeln. So schnell wie
seine Tränen gekommen waren, versiegten sie auch wieder.
Er schaute zu seinem Freund hoch und sagte:
"Du erkennst so manche Dinge nicht, die um dich
herum geschehen, Toya-kun."
Er spielte damit auf Sakuras Geheimnis mit den Clow Cards
an, doch das wusste Toya ja nicht. Sollte er seinem
geliebten Freund sagen, dass er wegen seiner Schwester
überhaupt in sein Leben getreten war und dass er in
Wirklichkeit Yue, der Richter von Clow war? (2)
Nein, er wollte für ihn Yukito Tsukishiro bleiben.
Statt nachzuhaken, was der Freund mit diesen Worten gemeint hatte,
legte Toya seine Hände um Yukis Hüften, hob ihn hoch und
setzte ihn auf den Küchentisch. Zärtlich strich er über
die Wange des blonden Jungen, nahm ihm seine Brille
ab, beugte sich zu ihm und berührte mit seinen Lippen
zaghaft die des anderen. Yukito öffnete willig seine
Lippen und die beiden begannen sich leidenschaftlich
zu küssen.
*
Von weitem war Yukis Haus schon zu sehen, als Shaolan
an Sakura und Tomoyo vorbei flitzte. Unterm Arm hielt er
einen, in rotem Papier eingepackten, Gegenstand. Den
Teddy.
„Ihr entschuldigt. Ich habe etwas Wichtiges zu erledigen.“,
sagte er. Drehte sich dabei nicht einmal zu den Mädchen um.
„Li! Das würde dir so passen…“,
fauchte Sakura und beschleunigte ihre Schritte, bis sie den
Jungen überholt hatte. Nebeneinander stampften sie auf Yukitos
Haus zu, immer darauf bedacht, dass der Andere ja nicht vor ihm
ankam. Tomoyo seufzte laut und rannte dann den beiden hinterher.
Als sie gemeinsam am Gartenzaun von Yukis Haus ankamen,
versperrte Shaolan Sakura plötzlich den Weg.
"Hör zu, Sakura. Nur das das klar ist. Ich werde Yukito-sempai
das Geschenk zuerst geben.",
verkündete er.
"Gar nichts ist klar...",
war die schnippische Antwort des Mädchens.
Wieder artete der Streit in ein kleines Handgemenge aus.
Tomoyo wurde es zu bunt. Sie ging voraus in Richtung Haustür
und ließ die zwei Streithähne einfach stehen.
Gerade wollte Sie klingeln, als sie merkte, dass die Haustür
einen Spalt offen stand. Es gehörte sich zwar nicht, einfach
hineinzugehen, doch sie tat es trotzdem. Sicher waren
ein paar Gäste schon früher gekommen.
Doch als das schwarzhaarige Mädchen versohlen durch die
offene Küchentür lugte, bot sich ihr ein Bild, mit dem sie im Leben
nicht gerechnet hatte.
Sie sah zwei Jungen, die sich küssten. Aber nicht irgendwelche Jungen,
sondern Sakuras Bruder und der Streitgrund von Sakura und Li.
Yukito.
Damit hat sich wohl der Streit der Beiden erübrigt, dachte
das Mädchen bei sich und musste grinsen. Wenn Sakura und Shaolan
begriffen, das Yukis Herz einem anderen gehört, würden sie
vielleicht endlich aufhören ihm hinterher zu rennen und sich
eingestehen, was sie füreinander empfanden.
Leise schlich sie sich wieder nach draußen.
*
Die beiden Jungen hatten Tomoyo gar nicht bemerkt, so sehr
waren sie mit sich beschäftigt gewesen. Ein wenig außer Atem
ließen die Liebenden endlich voneinander ab.
"Mein Yuki",
flüsterte Toya seinem Freund zärtlich ins Ohr. Dieser lächelte
Toya an, wuschelte ihm liebevoll durch das schwarze Haar, dann sprang er
von dem Küchentisch runter und klopfte sich das Mehl von seiner
Hose.
"Uh...ich bin ganz voller Mehl",
sagte er mit gespielter Entrüstung. Dann ließ er seinen Blick über das
Chaos in der Küche gleiten, verdrehte dann stöhnend die Augen.
"Hilfst du mir mit dem Aufräumen?",
fragte er seinen Freund.
"Klar",
antwortete Toya. Er schnappte sich ein Geschirrhandtusch und
ging zur Spüle, die voll gestopft war mit schmutzigen Töpfen.
Yukito wollte gerade den Tisch aufzuräumen, als ihm Toyas
Geschenk wieder einfiel, dass er immer noch in seiner Hand
festhielt. Er nahm die Kette aus dem Kästchen und ging zu Toya
an die Spüle.
"Kannst du mir helfen, die Kette anzuziehen?"
*
Währenddessen fand Tomoyo Sakura und Shaolan an der gleichen
Stelle vor, wo sie die Beiden zuvor verlassen hatte. Sie
stritten immer noch.
"Ich will euch ja nicht stören, aber euch ist jemand zuvor
gekommen.",
mischte sie sich in das Streitgespräch ein. Überrascht blickten
die beiden Kinder Tomoyo an.
"WAS",
riefen sie wie aus einem Munde. Das Grinsen des schwarzhaarigen
Mädchens wurde noch breiter. Sie gebot den Beiden, ihr zu folgen.
Brav tapste Sakura ihrer Freundin hinterher ins Haus, gefolgt von
Shaolan, der in keinem Fall was verpassen wollte.
*
Als die Kinder die Küche der Tsukishiros betraten, versuchte
Toya gerade den störrischen Verschluss der Kette zuzubekommen.
Mit angestrengtem Blick nestelte er an Yukitos Hals herum.
Der hielt sich mit einer Hand ein wenig das blonde Haar nach
oben. Yukitos kleinen Verehrern fiel regelrecht die Kinnlade
herunter.
Toya und Yukito bemerkten die drei kleinen Besucher, die so
plötzlich im Haus aufgetaucht waren und schauten sie überrascht
an. Müssen die denn unbedingt jetzt auftauchen, dachte Toya
verärgert. Vor allem Shaolans Erscheinen freute ihn nicht
besonders. Shaolan und Sakura schauten sich hingegen betroffen
an. An Toyas Geschenk kam ihres nicht ran, das hatten sie
sofort begriffen. Gleichzeitig rannten sie auf Yukito zu und
hielten ihm mit beiden Händen die Geschenke entgegen.
"Für Dich Yuki-sempai",
sagten sie wieder gleichzeitig. Der blonde Oberschüler lächelte
und nahm beide Päckchen gleichzeitig entgegen.
"Oh, die sind aber süß. Danke ihr beiden. Habt ihr euch
abgesprochen?",
rief er aus, nachdem er die Päckchen ausgepackt hatte.
Wieder schauten Sakura und Shaolan sich an. Sie wollten vor
Yukito nicht zugeben, dass es ganz und gar nicht abgesprochen
war und so nickten sie beide heftig. Yukito wand sich freudig
an Toya und gab ihm einen der Teddys.
"Sind die beiden nicht lieb?"
Toya lächelte schief. Wusste er es doch besser. Doch er hielt
den Mund. Warum unnötig schlafende Hunde wecken. Scheinbar
hatte Yuki nichts von den Rivalitäten zwischen Sakura und Li
gemerkt.
Nun meldete Tomoyo sich zu Wort, die bisher das kleine
Schauspiel schweigend beobachtet hatte, und sagte mit einem
vielsagendem Blick zu den beiden anderen Kindern:
"Seht Ihr?"
Sie amüsierte sich sichtlich über die Betroffenheit der beiden.
Plötzlich streckte Shaolan Sakura die Hand entgegen.
"Tomoyo hat Recht. Der Punkt geht an deinen Bruder. Was hältst
du von einem Waffenstillstand?"
Die Jägerin der Clow Cards schaute ihr Gegenüber überrascht an.
Nach einer kurzen Überlegung ergriff sie Shaolans Hand und
antwortete:
"Ok. Aber nur, wenn du mich morgen nach der Schule zum Eisessen
einlädst."
Der chinesische Junge versprach es.
"Wenn ihr schon mal da seid, könnt ihr uns auch beim Aufräumen
helfen.",
mischte Toya sich nun im leicht mürrischen Ton ein. Dass Li sich
nun mit seiner Schwester beschäftigte, passte ihm gar nicht.
Die Kinder halfen gerne.
Während Tomoyo sich um den Abwasch kümmerte, dekorierten
Toya und Yukito die Leckereien auf die Teller, Sakura und Shaolan
brachten sie dann ins Esszimmer. Überraschenderweise schienen
die Beiden sich plötzlich sehr gut zu verstehen. Das entging auch
Yukito nicht und er sagte zu seinem Freund:
"Die beiden passen gut zusammen. Findest du nicht auch, Toya-kun?"
Der Angesprochene machte ein entsetztes Gesicht. Sakura und dieser
Shaolan?
"Du meinst doch wohl etwa nicht, die beiden wären ein schönes
Paar?
Yukito musste lachen. Toya ist ja leicht aus der Fassung zu
bringen, dachte er amüsiert. Er ergriff Toyas Hand und drückte
sie liebevoll.
"Sind wir nicht auch ein ungewöhnliches Paar?"
Da hatte Yuki wohl Recht, musste Toya zugeben. Aber musste er ihn
so schocken? Na warte, dachte Toya.
Als er sich von den Kindern unbeobachtete fühlte - Tomoyo war
ins Spühlen vertieft, Sakura und Shaolan waren gerade im Esszimmer
verschwunden - zog er seinen Geliebten an sich und hauchte
ihm ins Ohr:
"Kann ich heute bei dir übernachten?"
Die beiden munter schwatzenden Kinder bemerkten nicht Yukitos
hochrotes Gesicht und Toyas schelmisches Grinsen, als sie in
die Küche zurückkamen.
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-Ende-
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Sooooo....wieder mal hat sapi-Tenshi zugeschlagen...*grins*
(1) = siehe CCS Band 6
(2) = In meiner Version weiß Yukito, dass er Yue ist. *düdel*