Und hier ist schon das 3.Kapitel ich wünsche viel Vergnügen, ich erinnere noch mal an Kommentare*bettel*
~Licht oder Dunkelheit?~
Part 3
Kann Freundschaft so einfach untergehen??
Nun begannen die Personen mit einem ominösen Gesang, man verstand die Wörter nicht, es kam einem eher so vor als würde dieser Gesang einfach nur aus verschiedenen Lauten bestehen.
Ihre Augen fingen an zu glühen, ein Windhauch blies die Kerzen aus, nur das leuchten ihrer Augen, erhellte den Raum ein wenig. Die Augen glühten in grün, rot, orange und teilweise in einem seltsamen leuchtenden schwarz auf.
Plötzlich fing Gabriel an zu zittern, Schweiß bedeckte seinen Körper, aber er wachte nicht auf, ein leises Wimmern erklang aus seiner Kehle, er wand sich vor Schmerzen auf dem Boden. Doch trotz des Schmerzes die jedes seiner Glieder nun inne wohnte, wachte er nicht auf. Unter den Augenlidern bewegten sich die Augen unruhig hin und her, von ihm ging ein seltsames Glühen aus. Irgendwie schien er von Innen zu glühen, diese Prozedur zog sie noch eine weitere halbe Stunde hin, als sie ganz plötzlich aufhörten, sofort verließen alle den Raum, nur Pierre blieb.
Nachdem er die Kutte weggelegt hatte, nahm er Gabriel mit, so wie er war.
~*~
Gabriel wachte langsam auf, er lag auf einem Bett, träge befühlte er die weiche Matratze unter sich. Sein Bewusstsein war noch immer ein wenig benebelt, aber das war er inzwischen schon gewohnt. Schon jetzt fühlte er, das er sich wieder viel besser unter Kontrolle hatte, als vorher.
Mit ruhigen Atmen gewöhnte er sich an, dieses Gefühl, seltsamerweise dauerte das immer ein Weile. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, langsam und in aller Ruhe setzte er sich auf. Er wachte immer in diesem Raum auf, die Vorhänge befanden sich vor den Fenstern, so das kaum Licht in den Raum hineindrang. In einer Ecke standen Stühle um einen Tisch, auf dem etwas zu Essen und zu Trinken stand. Ein Regal mit Bücher und natürlich das Bild.
Dieses Bild konnte Gabriel stundenlang anschauen, ohne das ihm langweilig wurde. Es war ein Bild welches eher mit düstern Farben bemalt war, zwar gab es auch rot und andere Farben die man normalerweise eher für hell hielt, doch hier schien man diese Farben alle ein wenig mit schwarz vermischt zu haben. Das Bild zeigte eine Schlacht, die Kämpfenden waren nur durch die verschiedenen Gesichtsbemalung zu erkennen, die einen hatten sich ihr Gesicht weiß angemalt und die anderen rot. Das war aber auch schon der einzige Unterschied, denn in allen Gesichtern konnte man Entschlossenheit erkennen. Eine Entschlossenheit, ihre gesamte Kraft einzusetzen, egal was geschehen würde. Man konnte nicht erkennen welche der zwei Gruppen gewinnen würde, dieser Kampf sah so aus ,als ob er Ewigkeiten dauern würde.
Langsam stand Gabriel auf und ging auf das Bild zu, alles sah so echt aus, ein Lächeln erschien auf seinen Lippen. Nachdem er eine Weile reglos vor der Bild gestanden hatte, meldete sich sein Magen mit einem lauten Knurren zu Wort. Also ging Gabriel zum Tisch und aß Etwas, ihm kam es so vor ,als ob er seit langem nichts mehr gegessen hätte. Aber trotzdem aß er in aller Ruhe, ohne Hetze. Das Essen tat ihm gut, als er damit fertig war, schaute er sich um und entdeckte einige Sachen zum anziehen. Gerade wollte er sich anziehen, er stand schon vor den Sachen, als Pierre auftauchte und ihn von hinten umarmte.
Leise flüsterte er Gabriel ins Ohr:
„Dir scheint es ja wieder ganz hervorragend zu gehen.“
„Ja ich fühle mich schon um einiges besser.“
„Da bin ich froh, in der Jackentasche findest du eine Entschuldigung für die Schule, du brauchst nur noch Morgen am Unterricht teilzunehmen. Dann ruhst du dich erst mal schön aus und amüsierst dich.“
„Hört sich gut an.“
„Eigentlich wollte ich mich heute noch mit dir amüsieren, aber leider habe ich keine Zeit dafür. Aber das werden wir schon noch nachholen nicht wahr?“
„Du hast in der letzten Zeit viel zu tun oder?“
Mit diesen Worten drehte sich Gabriel um und schaute Pierre an, einen Moment schauten sie sich einfach nur an. Doch dann zog Pierre Gabriel an sich, so fest wie möglich. Ihre Lippen berührten sich, Pierre bat gierig nach Einlass, willig ließ Gabriel es geschehen. So bekann ein Machtkampf mit ihren Zungen, Pierre gewann wie immer, am liebsten hätte er erst gar nicht aufgehört, doch er wusste Gabriel würde nicht so lange ohne Luft auskommen, noch nicht.
Also ließ Pierre von ihm ab, lächelte ihn nur eine Weile an und sagte dann:
„Ich sollte jetzt gehen sonst, werde ich mich nicht mehr von dir losreißen können.“
„Wohin geht’s du denn?“, fragte Gabriel und streichelte so ganz nebenbei über Pierres Oberkörper.
„Nichts besonderes, das erfährst du schon noch früh genug.“
„Wenn es aber nichts besonders ist, wieso musst du das dann erledigen?“
„Mhm tja auch ich habe Sachen zu erledigen, die nicht meiner Würde entsprechen, aber du weißt ja man muss gehorchen, erst recht wenn es vom Chef kommt. Du weißt ja was passiert wenn man nicht gehorcht.“
„Ja ich weiß das, dann ist es wahrscheinlich besser du machst dich an die Arbeit.“
„Stimmt dann gehe ich jetzt mal, ruh dich aus mein Lieber,“ und mit diesen Worten ging Pierre.
Eine Gänsehaut hatte sich unbemerkt auf seiner Haut gebildet, als Pierre vom Chef bzw. Meister sprach. Erst recht als er das mit dem nicht gehorchen ansprach. Oh ja er wusste, das man ihm lieber gehorchen sollte sonst würde es nur Ärger geben. Wenn man jedoch alles gut machte und der Meister zufrieden mit einem war, konnte man immer mehr in seiner Gunst aufsteigen.
Langsam machte sich Gabriel daran sich anzuziehen, einen grauen Pullover, eine schwarze Jeanshose, schwarze Socken und schwarze Turnschuhe, schwarz war schon fast zu seinem Markenzeichen geworden. Dann zog er noch seinen Mantel über und entdeckte dann noch schwarze Lederhandschuhe, die er nun überhaupt nicht erwartet hatte.
/Vielleicht ein Geschenk von Pierre? - Nein das ist nicht seine Art, aber von wem denn dann?/
Dann kam ihm ganz plötzlich ein Verdacht, doch diesen Namen wollte er lieber nicht aussprechen selbst in Gedanken nicht.
/Wieso sollte er das tun? Seltsam er hatte mir immer nur etwas geschenkt, wenn etwas besonderes Anstand, doch es steht nichts an oder?/
Gabriel konnte sich selbst diese Frage nicht beantworten, außerdem wollte er auch erst gar nicht daran denken, er machte sich auf den Weg nach Hause. Schließlich ging schon die Sonne auf und er musste noch ein paar Schulsachen holen, mit einem Grinsen im Gesicht befühlte er jedoch die Entschuldigung in seiner Tasche. Nur noch heute und er hätte für die nächste Zeit seine Ruhe.
~*~
Jason hatte währenddessen den Computer geknackt, schnell hatte er herausgefunden das dieser Junge Kevin Meiers hieß, er war ein ausgezeichneter Schüler und wohnte in einem Waisenhaus, dem McQuiary- Waisenhaus. Schon wollte Jason den Computer ausmachen, doch dann wollte er sich noch ein wenig mehr über Gabriel erkundigen.
Sehr fiel fand er jedoch nicht heraus, nur das sein vollständiger Name Gabriel de Brö hieß. Er wohnte allein in einer Wohnung in die gar nicht so weit entfernt von Jasons lag. Als Vormund waren seltsamerweise keine Eltern eingesetzt sondern eine Firma die `C.S. GmbH´, eine sehr angesehene Computerfirma, sie beschäftigte sich hauptsächlich mit Sicherheitsfragen. Einige sehr bedeutende Sicherungssysteme stammten von dieser Firma, ihre Virenbekämpfungssysteme waren außerdem einzigartig. Doch was hatte Gabriel mit dieser Firma zu tun?
Mehr konnte Jason nicht über ihn herausfinden, da alles andere versperrt war und es war klar das er da unmöglich rankam, wenn die C.S. GmbH damit zu tun hatte. Ein wenig missmutig machte Jason den Computer aus, nun musste er nur noch aus dem Archiv kommen ohne das man ihn bemerkte, doch er hatte Glück, der Lehrer war gerade nicht da, so das er einfach aus dem Gebäude spazieren konnte ohne das man ihn wahr nahm. Er ging Heim um dort noch ein wenig zu schlafen ehe die Schule anfing.
~*~
Nachdem Jason noch ein wenig geschlafen hatte, ging er zur Schule, dort entdeckte er auch schnell Gabriel, er beachtete wie es schien niemanden, er starrte nur gerade aus und in seinen schwarzen Klamotten könnte man meinen das ein lebendiges Gespenst vor einem stand, so unheimlich sah er aus.
In den ersten beiden Stunden hatten sie schwimmen, Jason hoffte dort mit Kevin in Ruhe sprechen zu können, es dauerte nicht lange und sie gingen sich umziehen. Wie sich herausstellte schwamm Gabriel nicht mit, er blieb am Beckenrand stehen und schaute nur zu wie sich die anderen im Schwimmbad amüsierten. Doch auch dabei verzog er keine Miene, seine Augen waren kälter als sonst. Nach einer Weile setzte er sich einfach nur auf eine Bank die in der Nähe stand und schloss seine Augen.
Es dauerte nicht lange und Jason hatte Kevin entdeckt, jetzt hieß es nur noch ein Gespräch anzufangen und darin war Jason nicht so gut, wie manch einer seiner Freunde immer wieder meinte. Doch als Jason näher kam bemerkte er das Kevin irgendwie ein wenig betrübt aussah, so konnte er eigentlich ganz einfach ein Gespräch anfangen, also tat er das auch:
„Hey du da! Du bist doch Kevin oder?“
Ein wenig überrascht schaute dieser auf, als Jason ihn ansprach, das hatte er wohl nicht erwartet.
„Ja ich bin Kevin und du bist Jason, stimmt `s?“
„Mhm, du ich hätte da mal ne Frage an dich.“
„ Stell sie ruhig, aber ob ich sie beantworten werde oder kann ist schon wieder eine andere Frage.“
„Ich wüsste gerne wer Gabriel eigentlich ist, er.....na ja benimmt sich irgendwie, ich würde sagen seltsam. Verstehst du was ich meine?“
„Ja ich glaube schon. Und du hast recht, früher war er völlig anders und jetzt? Er ist kalt, was eigentlich gar nicht seine Art war.“
„Wie? Du kennst ihn schon länger?“
„Natürlich, wir sind zusammen aufgewachsen. Weißt du ich lebe im Waisenhaus, auch Gabriel hatte dort gelebt bis zu seinem 10. Lebensjahr, doch dann wurde adoptiert. Am Anfang besuchte er mich noch oft, doch dann wurden seine Besuche immer seltener, zwar waren sie nun regelmäßig aber er veränderte sich immer mehr. In dem erstem Jahr, fiel es mir nicht auf, doch dann.................. war er kaum noch wieder zuerkennen. Und heute? Nur noch sehr, sehr selten redet er mit mir, versucht mich wie es scheint gar nicht zu beachten. Ich rate dir, dich nicht mit ihm anzulegen er ist gefährlich wenn er so gefühlskalt ist. Ach warum erzähl ich dir das eigentlich??,“ nervös lachte Kevin und tauchte dann ab, er verstand sich selber nicht mehr.
Normalerweise sprach er nie darüber und dann erzählt er auch noch einem neuen Klassenkameraden.
Ein wenig traurig schaute Jason hinter ihm her, Kevin tat ihm leid, wie es schien, verband die zwei einst innige Freundschaft, mit gerunzelter Stirn schaute er zu Gabriel.
/Warum hast du doch bloß so verändert?? Was ist dein Geheimnis?/
Doch weiter grübeln konnte er nicht, der Schwimmunterricht fing nun nämlich erst richtig an, mit einigen Übungen fing es an und dann kamen Trainingseinheiten. Jason wäre am liebsten noch ein wenig länger im Wasser geblieben, als die zwei Stunden um waren, als er ausstieg fiel im plötzlich etwas an Kevin auf.
Auf seinem Rücken war eine lange Narbe zu erkennen, nur schwach aber sie war da, im Wasser war sie Jason gar nicht aufgefallen. Sie ging vom Nacken bis zur Hüfte, wie auch immer diese zu Stande gekommen war, es musste höllisch weh getan haben.
Da sie nun eine Pause hatten ging Jason alles langsam an, er schaute ab und zu Kevin und Gabriel hinüber, dazu musste er immer hin und er schauen, aber er wollte wissen ob Gabriel nicht wenigstens ein wenig an der Freundschaft von ihm und Kevin hing. Aber Gabriel achtete nicht auf Kevin, er wartete wie es schien auf etwas, die Umkleide lehrte sich immer mehr und als noch ein Junge rausging, so das Jason und Gabriel alleine waren setzte sich Gabriel endlich in Bewegung.
Jason hatte gerade seine Schuhe zu gemacht und wollte nun auch gehen, als er bemerkte das Gabriel hinter ihm stehen geblieben war. Unsicher drehte sich Jason um und schaute in zwei finster drein blickende braune Augen, fragend schaute Jason ihn an und wartete.
„Warum hast du dich über mich informiert?“
„Wie kommst du denn da drauf??,“ fragte Jason völlig unschuldig.
„Glaubst du nicht mir wäre nicht aufgefallen wie du mit Kevin gesprochen hast?“
„Ja und? Das heißt doch noch lange nicht das wir über dich gesprochen haben.“
„Wenn du etwas wissen willst, frag mich, aber lass Kevin da raus oder du wirst es bereuen!!“
„Ach soll ich jetzt Angst haben oder was? Was könntest du schon tun?“
„Das willst du nicht wissen, glaub mir das willst du nicht wissen, es wäre auch nicht gut für dich.“
„Willst du mich etwa umbringen.“
„Nein ist gibt auch andere Mittel jemanden zum schweigen zu bringen, wenn diese Mittel jedoch nicht helfen werde ich dich umbringen..........................glaube ich.“
„Du glaubst??! Hah!!! Vielleicht hat ja jeder andere Angst vor dir, doch mir machst mit einigen Drohungen keine Angst.“
„Es sind aber keine Drohungen,“ sagte Gabriel und drehte sich um.
„Das glaub ich dir nicht, du traust dich ja noch nicht mal mir jetzt in die Augen zu schauen.“
Das hätte er wohl besser nicht gesagt, denn ganz plötzlich drehte sich Gabriel um und packte Jason, mit wütenden Augen schaute er ihn an. Er schaute ihn einfach nur an, mehr nicht, dann beugte er sich etwas vor, nahe an das Ohr von Jason und sagte flüsternd:
„Jetzt hör mir mal zu, ich warne dich nur ungern ich könnte dich genauso gut hier und jetzt umbringen und niemanden würde mir etwas anhängen. Daher rate ich dir, wenn du etwas von mir wissen willst, kannst du mich jetzt zu fragen und danach schweigen oder ab jetzt sofort darüber die Klappe zu halten.“
Plötzlich fiel Jason auf, das Gabriel das völlig ernst meinte, er durfte jetzt Fragen an ihn richten, sollte aber dafür dann einfach sein Klappe halten.
„Na gut dann frag ich dich jetzt. W- warum bist du so kalt?“
„Ich bin so und nicht anders.“
„Da hat Kevin was anderes erzählt.“
„Man verändert sich halt, schließlich sind schon einige Jahre seitdem vergangen.“
„Warum hast du die Freundschaft mit Kevin aufgegeben?“
Lange sagte Gabriel nichts doch dann meinte er :
„Es ging nicht anders,“ dabei wurde seine Stimme immer leiser.
So bemerkte er auch nicht das sich hinter ihm etwas bewegte, Jason sah es schon sagte aber nichts. Als Gabriel bemerkte das Jason nichts mehr sagte, schaute er ihm in die Augen und sah in ihnen etwas spiegeln, etwas was sich hinter ihm bewegte. Schon wollte er sich umdrehen als es zu spät war, eine Hand mit einem Tuch legte sich auf seinen Mund und es wurde ihm schnell schwindlig.
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Harhar ich habe es gepackt, das war nun das dritte Kapitel nun fehlt nur noch eure Meinung zu diesem (schlechtem)Werk.^^