Rainy Night

Rainy Night

Schon seit Tagen regnete es scheinbar unaufhörlich, mal stärker mal schwächer, doch es gab kaum Zeiten wo er vollkommen aufhörte. Es war unterdessen weit nach Mitternacht als Yuki daheim ankam. Er arbeitete abends in einem Lokal, da er sich sonst die Wohnung nicht leisten konnte. Er haßte den Regen und die Nässe. Das Wasser kroch in jede Ritze und die Straßen bekamen ein trübes, deprimierendes Bild. 
Er zog die Kapuze tiefer ins Gesicht, doch besonders stark schütze diese Yuki nicht vor dem kalten Naß. Seine Haare waren durchnäßt und hingen ihm einzeln ins nasse Gesicht und seine Kleidung klebte förmlich an seinem Körper. Er verlangsamte seinen Schritt. Es brachte ihm nichts zu rennen, er war sowieso vollkommen durchnäßt. Außerdem fröstelte es ihn mehr wegen dem Zugwind wenn er rannte. Er stoppte kurz und sah sich die bunten Plakate an. Werbung, ohne Ende. Von weitem hörte er ein Motorrad, welches sich langsam näherte. Zunächst beachtete er es nicht weiter, doch nach und nach wurde das grölende Motorengeräusch immer lauter und er sah sich neugierig um. Doch es war nur die triste verregnete Straße zu sehen. Yuki atmete bei dem Anblick hörbar auf und wollte weitergehen, als er Am Ende der Straße zwei helle Lichter aufblitzen sah. Er hob die Hand vor die Augen und blinzelte in die Scheinwerfer. Das Motorrad hatte gestoppt, doch kurz darauf kam es langsam auf ihn zu. Der Junge starrte überrascht auf den Fahrer, als dieser kurz vor ihm stoppte.
"Was machst du denn hier, Yuki?" Der Fahrer zog sich schnell den Helm vom Kopf und seine schwarzen langen Haare stoben kurz auf. 
"Koji!" Yuki blickte ein wenig verwirrt auf Koji, der sich von dem nassen Regen kaum stören ließ. Koji sah leicht wütend auf Yuki. Seine blaugrauen Augen funkelten entschlossen. Yuki wich etwas zurück an die Plakatwand.
"Was ist? Habe ich irgendwas gemacht?"
"Du hast es vergessen...! Wir hatten ausgemacht, daß ich dich abhole, wenn du mich anrufst. Aber du hast dich nicht mal gemeldet!" 
In dem Moment fiel Yuki ein, das er Koji heute früh darum gebeten hatte, ihn abzuholen, falls es nach Mitternacht werden würde. Aber irgendwie hatte er es vergessen. 
"Tut mir leid!" murmelte Yuki leise. Koji war extra wegen ihm wachgeblieben, und er hatte sich nicht einmal gemeldet. Koji warf ihm schweigend einen Helm zu und deutete ihm hinter sich zu setzen. Yuki zog schweigend den Helm über und setzte sich. Koji fuhr sofort los, als er Yukis Arme um seinen Bauch spürte und preschte schnell die verregneten leeren Straßen entlang. 

Yuki kniff die Augen zusammen als Koji das Licht anknipste und im Badezimmer verschwand. Er hatte seit vorhin kein Wort gesprochen und Yuki fühlte sich schuldig. Er spürte, daß Koji sehr wütend auf ihn war. Er seufzte hörbar und schloss die Augen. 
"Wie lange willst du denn noch da rumstehen?" Kojis barsche Stimme riß ihn aus seinen Gedanken.
"Zieh das nasse Zeug aus, du erkältest dich noch!" Er warf Yuki ein Handtuch zu. Er selbst hatte sich schon sein nasses Hemd ausgezogen und er rubbelte sich mit einem Handtuch die Haare trocken. Als er bemerkte, daß Yuki immer noch nichts tat, ging er kopfschüttelnd auf diesen zu.
"Was ist, worauf wartest du noch!" Er ergriff das Handtuch und rubbelte ihm sacht durch die kurzen roten Haare. 
"Bist du immer noch sauer?" Yuki sah ihn fragend an und Koji seufzte hörbar aus. 
"Nein, nicht mehr. Aber wenn du nicht bald die nassen Klamotten ausziehst, könnte sich das ändern!" Er betonte den letzten Satz leicht übertrieben, so daß Yuki leicht lächeln mußte. Dann nickte er.
"Okay...!" 
Koji setze sich auf die Couch und ergriff eine der zahllosen Zeitungen. Er beobachtete, wie sich Yuki endlich auszog und die nassen Sachen in das Badezimmer warf. Als Yuki sich dann neben ihn auf die Couch setzte legte er die Zeitung weg und sah den zitternden Jungen ernst an. 
"Dir ist kalt nicht wahr?" Yuki nickte leicht. Er fühlte sich sehr müde, besonders hatte er wegen Koji immer noch ein schlechtes Gewissen. Er zog fröstelnd die Knie hoch und umschlang sie mit den Armen. Erst als Koji ihn sanft umarmte kam er wieder zu sich.
"Jetzt zieh nicht so ein Gesicht...ich bin dir ja nicht mehr böse!" 
Gerade als Yuki etwas sagen wollte, küßte Koji ihn sanft auf den Mund. Koji spürte wie kalte Haut Yukis, der sich ungewollt an Koji schmiegte und nach Wärme suchte.
"Man du bist so kalt wie ein Eisklotz!" bemerkte Koji lachend und drückte Yuki enger an sich heran. Dieser schloß müde die Augen und spürte nur noch den warmen Atem seines Freundes. Sie verharrten so eine ganze Zeit, bis Koji ihn langsam von sich drückte. Er sah lange auf den dösenden Yuki und fuhr ihm sanft durch die nassen Haare. Sie waren immer noch naß und Yuki fröstelte immer noch. Koji begann sanft Yukis Körper zu streicheln. Er wußte, daß dieser nun wach werden würde.
"Laß das!" sagte Yuki barsch. "Ich habe jetzt keine Lust auf sowas." 
Koji schwieg, hörte aber nicht auf.
"Sieht so aus, als bist du wieder der Alte!" Koji drückte Yuki enger an sich und dieser wehrte sich ein wenig. Während Yuki versuchte Koji ein wenig von sich zu stoßen, nahm dieser Yukis Kopf in die Hände und blickte ihm tief in die Augen. Dann senkte er sich zu ihm und küßte ihn zunächst ganz sanft, dann immer leidenschaftlicher. Yuki schloß erschrocken die Augen und spürte wie Kojis Zunge mit seiner spielte, sie umwanderte und umschlang. Er verstärkte den Druck, den seine Hände auf Kojis Brust auslösen, und konnte ihn dann endlich von sich stoßen. 
"Schluß jetzt!" fauchte er wütend und stand auf. "Ich bin müde und gehe ins Bett! Gute Nacht!" Er versuchte einige Schritte nach vorne zu machen, doch dann merkte er, daß Koji sein Handgelenk ergriffen hatte und ihn am gehen hinderte.
"Laß los!"

"Hey, wie wär's mit ner Entschädigung wegen heute Abend!" Koji blickte ihm herrausfordernd in die grünen funkelnden Augen. Yuki schwieg und riss sich dann los. Doch er blieb etwas unschlüssig stehen, als wüßte er nicht, ob er ins Bett gehen sollte, oder vielleicht doch bei Koji bleiben sollte. Koji nahm ihm die Entscheidung kurzerhand ab und zog ihn zurück auf die Couch. Als Yuki protestieren wollte spürte er Kojis Lippen erneut auf den seinen und seine feste Umarmung. Besonders die Wärme, die Kojis Körper ihm gab, ließ ihn das zulassen. Ihm war eben immer noch kalt, und je leidenschaftlicher Koji wurde, umso wärmer wurde es Yuki. Koji drückte Yuki sanft auf den Rücken und schaute ihn einen Augenblick lang an. Dieser hatte die Augen geschlossen und war wieder ruhiger als vorher. Koji begann nun sanft über seine Brust zu streichen, zuerst mit der Hand, danach mit der Zunge. Er spürte, daß Yuki immer noch kalt war, bemerkte aber auch, daß sein Herz nun begann schneller zu schlagen. Er fuhr im sanft am Hals entlang und verharrte einige Zeit, bevor er Yuki erneut küßte. 
Kojis Hand wanderte langsam tiefer und schob sich sanft unter Yukis Hose. Dieser stöhnte kurz auf und öffnete die Augen. Koji war immer noch über ihn gebeugt und blickte ihm in die Augen.
"Was ist?" keuchte Yuki.
"Nichts, habe ich was gesagt?" Koji ließ sich durch Yukis abweisende Handlung nicht stören. "Ist dir immer noch kalt?" Koji begann nun geschickt seine Hand in Yukis Hose zu bewegen, so daß dieser erneut aufstöhnte.
"Nein,...es wird langsam wärmer!" stammelte er leise und preßte dann die Lippen zusammen. Sein Atmen wurde immer heftiger. Koji küßte ihn erneut sanft und ergriff dann eine Hand Yukis, um sie zu seiner Hose zu führen. Obwohl Yuki noch nie soetwas gemacht hatte, verstand er sofort Kojis Anliegen. Er begann vorsichtig Kojis Hose aufzuknöpfen. Sie küßten sich erneut leidenschaftlich. Yuki war nun vollkommen warm, außerdem fühlte er ein wohliges Kribbeln. 
Yuki begann nun langsam selber Koji zu verwöhnen. Koji hielt kurz inne und lächelte dann. Er spürte Yukis Unsicherheit, genoß aber seine zaghaften Berührungen. Doch gerade diese Unsicherheit steigerte Kojis Erregung. Yuki bemerkte wie sein Freund immer ruhiger wurde und dann die Augen schloß. Doch auch Koji verstand es Yuki zu verwöhnen und er wurde immer schneller mit seinen Händen, so daß es Yuki kaum mehr aushielt. Dieses Kribbeln und die erregenden Bewegungen ließen Yuki innehalten. Koji öffnete die Augen und sah ihn an. Yuki atmete schwer und hatte die Lippen fest aufeinander gepreßt. 
"Ich...!" begann Yuki, doch er brach ab und stöhnte kurz auf. Koji küßte ihn rasch und begann die Hand aus Yukis Hose hervorzuzeihen. Yuki begann nun wieder Kojis Glied zu umfassen und zu erregen. Er rutschte unbewußt tiefer und bemerkte erst jetzt, daß Koji aufgehört hatte ihn zu berühren. 
"Warum hörst du auf?" fragte er langsam. Koji lächelte.
"Ich zögere nur etwas, dafür wird es nachher schöner!" Yuki schüttelte leicht den Kopf und begann dann Kojis Hose ganz aufzumachen. Als er Kojis erregtes Glied vor sich sah, wurde ihm etwas mulmig zumute, doch nach einem kurzen Zögern begann er es in den Mund zu nehmen. Es war ein merkwürdiges Gefühl, aber überraschend neu für Yuki. 
Koji hatte sich unterdessen gesetzt und streichelte sanft über Yukis Kopf. Er spürte Yukis Zunge und die sanften Bewegungen. Nach einiger Zeit begann Koji leicht zu stöhnen, was immer stärker wurde. Yuki hatte begonnen schneller zu werden, als er merkte, daß es Koji gefiel. Kurz darauf explodierte dieser. Mit einem lauten Stöhnen drückte er Yuki an sich und schloß die Augen. Yuki spürte irgendeine warme Flüssigkeit in seinem Mund, die kurz darauf von seinen Mundwinkeln lief. Koji atmete schwer und zog Yuki zu sich hoch. Dann küßten sich die beiden, wobei Koji erneut anfing an Yukis bestem Stück zu spielen! Yuki spürte Kojis Zunge, die seine umspielte. Koji rutschte dann tiefer und fuhr mit der Zunge an Yukis Hals entlang. Er drückte Yuki in die Couch.
"Danke...jetzt bin ich dran!" Er lächelte und Yuki schloß die Augen. Er spürte wie Koji langsam immer tiefer rutschte und mit seinen Händen an Yukis Beinen entlangfuhr. Koji schien für eine kurze Zeit innezuhalten, doch dann spürte Yuki seine Lippen auf seinem Glied und danach die schnellen Bewegungen. Yuki preßte die Lippen aufeinander und atmete schneller. Er konnte ein Stöhnen kaum noch verhindern. Koji wußte was er tat...er hielt öfters kurz inne, so daß sich Yuki wieder etwas beruhigte. Dann steigerte er bei jedem Male die Bewegungen Yuki krallte sich an seinen Haaren fest und hatte den Kopf nach hinten getan. Er hielt es kaum mehr aus. Sein Atem war nun sehr schwer und er fühlte sich heiß. Koji spürte, daß Yuki jetzt soweit war und ließ jetzt die Pausen weg. Yuki stöhnte laut auf und dann überkam es ihn. Er drückte unbewußt Koji tiefer an sich und warf den Kopf in den Nacken. Sein Stöhnen war ein lauter Aufschrei gewesen und ihn überkam ein warmes, wohliges Gefühl, das nicht enden wollte. Yuki preßte die Lippen zusammen und atmete kurz, bevor er erneut aufstöhnte und tiefer in die Couch sank. Koji hatte ihm nicht zuviel versprochen. Yuki öffnete müde die Augen und sah Koji, der sich über ihn beugte! Sie küßten sich sanft und Koji lächelte leicht. Dann legte er einen Arm um Yuki, der immer noch schwer atmete.
"Nun...kalt ist dir jetzt nicht mehr, oder?" Er spürte, wie heiß und verschwitzt Yukis Körper war. Yuki grinste und schüttelte dann den Kopf.
"Nein..natürlich nicht!" Er schnappte kurz nach Luft und ließ sich dann erschöpft auf Kojis Brust fallen, wo er kurz darauf einschlief. Koji streichelte ihm noch eine Weile durch die Haare, dann trug er ihn ins Bett. Er selbst legte sich neben ihn und nahm ihn in die Arme, als wollte er verhindern, daß Yuki wieder kalt werden würde.
Der Regen hatte unterdessen endlich nachgelassen und die Wolken verzogen sich. Kurz darauf war der Vollmond in seiner ganzen Schönheit zu sehen...

25.-26. Februar
Ri-chan (man schon die 2. Geschichte, die ich über die beiden geschrieben habe...aber irgendwie ist es lustig, sich sowas auszudenken...^--^)

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