Diese Story ist mehr eine Kurzschlussreaktion, also steinigt mich bitte nicht dafür... Irgendwie ist es aber auch ganz süss... Es ist eindeutig Hentai, also seid gewarnt ;-)
Trotzdem viel Spass ^.^
Orion
Zeichenerklärung:
"Worte"
‚Gedanken‘
Warum in die Ferne schweifen...
Seiya und Yaten sassen im Wohnzimmer und bliesen Trübsal um die Wette. Taiki war mit Ami unterwegs und die beiden Frauenlieblinge so ganz ohne Frau alleine zu Hause.
Im Fernseher lief gerade eine Liebeskomödie und jede romantische Szene liess die zwei noch lauter seufzen.
Seiya kreuzte die Arme und maulte: "Es ist ja deine Schuld! Du könntest jetzt mit Minako händchenhaltend im Kino sein. Stattdessen hast du so lange gewartet, bis sie einen Freund gefunden hat!"
Yatens grüne Augen blitzen kämpferisch und er gab auch sofort zurück: "Ach, und du verliebst dich in die zukünftige Königin! Wirklich eine Glanzleistung!"
Einige Momente lang funkelten sie sich noch sauer an, ehe sie sich wieder an den Bildschirm wandten. Derlei Ausbrüche waren sozusagen das einzige, was ihr ständiges Seufzen unterbrach.
Der Film flimmerte munter weiter: "Ich liebe dich!" – "Ich liebe dich auch!"
RIESENSEUFZER.
"So! Jetzt reicht’s!", rief Seiya aus, packte die Fernbedienung und schaltete die Kiste aus.
Yaten begann zu protestieren: "Was tust du da! Ich will noch das Ende sehen!"
"Wozu? Glaubst du, es übertrifft diese Szene an deprimierend sein?" Er packte Yaten am Arm und zog ihn hoch. "So, mein Freund, wir gehen jetzt aus!", beschloss er.
Während der Fahrt in die Innenstadt beobachtete Yaten Seiya im Augenwinkel. Er kannte ihn nun schon sein Leben lang, war mit ihm aufgewachsen wie mit einem Bruder, das heisst, eigentlich mit einer Schwester... zumindest in ihrer Heimat. Und Seiya wurde sowohl als Mädchen als auch als Junge ständig umschwärmt, aber niemals war er jemandem wirklich wichtig gewesen, ausser Usagi... und die hatte ja Mamoru.
Yaten seufzte erneut, wohl zum tausendsten Mal an diesem Abend. Tja, und er selbst... er interessierte sich einfach zu wenig für seine Mitmenschen. Ihm waren eigentlich immer nur die Prinzessin und seine beiden Freunde wichtig gewesen. Natürlich hatte er sich mittlerweile auch mit dem Sailor-Team angefreundet, aber nie reichte es, um sich zu verlieben... nichtmal bei Minako.
Seiya hielt bei einem der angesagtesten Clubs an.
Yaten schimpfte sofort los: "Da will ich nicht rein! Da geht’s doch nur um sehen und gesehen werden. Ich will lieber Spass haben!"
Seiya schaltete trotzig den Motor aus und drehte sich nach ihm um: "Wir wollen doch gesehen werden! Oder willst du dein ganzes Leben lang alleine vor dich hinsauern? Ich jedenfalls nicht!" Er drückte den Autoschlüssel einem Parkwächter in die Hand und Yaten blieb nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.
Direkt vor dem Eingang wandte er sich nochmal an seinen kleinen Freund. "Hör mal! Wir sind jung, berühmt und gutaussehend! Da wird sich doch jemand finden können!"
Yaten zuckte die Schultern und meinte nur: "Genau weil wir berühmt sind, wird sich niemand finden."
Seiya hatte keine Lust, sich den Abend noch mehr verderben zu lassen und zog Yaten hinter sich her.
Natürlich hatten sie keinerlei Probleme an den Türstehern vorbei zu kommen.
Drinnen war der Abend schon in vollem Gange: Lichteffekte, Raucheffekte und einfach geile Musik.
Seiya atmete tief und schien in der Umgebung aufzublühen.
Selbst in Yatens Augen funkelte es ein wenig. Vielleicht würden sie doch noch Spass haben.
Doch nur nach wenigen Augenblicken verdunkelte sich das leichte Licht in seinen Augen wieder, als sie von einer Horde kreischender Mädchen attackiert wurden.
Seiya beschloss, einfach mal mit einer der Mädchen tanzen zu gehen. Er war schon zu lange nicht mehr tanzen.
Yaten hingegen lehnte höflich ab und setzte sich an die Bar mit dem Gedanken ‚irgendwas Alkoholisches...‘.
Eine halbe Stunde später bekam er Gesellschaft von Seiya, der durstig geworden war.
Yaten sah neugierig auf. "Wie war’s denn?"
"Ganz nett", murmelte der andere.
Yaten seufzte. "Ein Reinfall, nicht?"
Seiya seufzte ebenfalls. "Wenn sie mich nicht gerade kopflos angeschmachtet haben, sind sie mir auf die Füsse getreten."
Yaten lachte und winkte dem Barkeeper. "Für ihn dasselbe."
Seiya warf einen skeptischen Blick in Yatens Glas und fragte: "Was ist das denn?"
Yaten zuckte die Schultern. "Ich weiss nicht. Er hat es selber kreiert. Schmeckt aber ganz gut."
Seiya nahm sein Glas entgegen und murmelte zu Yaten: "Ist wenigsten Alkohol drin?"
Yaten nickte und grinste breit.
Seiya warf ihm einen neugierigen Blick zu. "Wie viele davon hast du denn schon intus?"
Yaten stützte sich auf eine Hand und meinte: "So viele nicht. Ich bin erst etwas heiter. Wenn ich anfange zu brabbeln, warnst du mich, okay?"
Seiya lächelte, Yaten hatte in der Tat schon leicht gerötete Wangen. Er sah sogar richtig süss aus. Ein Wunder, dass er sich von den Mädchen hatte befreien können.
Seiya nippte an seinem Drink und nickte vor sich hin. "Das ist wirklich gut."
"Sag ich doch."
Nur zwei Stunden später liessen sie sich von einem Taxi wieder nach Hause chauffieren. Zwar waren sie noch nicht völlig betrunken, nur sehr fröhlich, hielten es aber für besser, nicht mehr selber zu fahren.
Seiya lehnte sich im Wagen zurück und meinte: "Naja, wenigstens haben wir ein paar gute Drinks probieren können..."
Yaten lachte und legte seinen Kopf gegen Seiyas Schulter.
Seiya lächelte nur, legte seinen Arm um ihn und meinte: "Müde, Kleiner?"
"Hm."
Seiya sagte den Rest der Fahrt nichts mehr. Irgendwann tippte er Yaten an: "Aufwachen, wir sind da."
Yaten brummelte. Er wollte nicht geweckt werden, gerade hatte er sich so wohl gefühlt.
Seiya schubste ihn kurzerhand aus dem Wagen.
"Wwwas?"
"Ich sollte dich doch warnen, wenn du anfängst zu brabbeln...", grinste Seiya.
"Das ist nicht witzig", schimpfte Yaten. "Ich hab eben noch geschlafen." ‘Und geträumt...‘
Seiya half seinem verschlafenen Freund auf die Beine und grinste ihm ins Gesicht.
Yaten wurde rot. Zum Glück war Seiya zu sehr damit beschäftigt, den Fahrer zu bezahlen, so dass er es nicht bemerkte.
Yaten verfluchte sich in Gedanken gerade: ‘Und ich dachte, ich wäre darüber hinweg!‘ Darauf stürmte er ins Haus.
Seiya rief ihm hinterher: "He! Wohin willst du? Warum hast du’s denn so eilig?"
Yaten wehrte mit der Hand ab. "Duschen", antwortete er nur. ‘Kalt duschen‘, fügte er in Gedanken an.
Seiya blickte ihm kopfschüttelnd hinterher und trottete ebenfalls ins Haus.
Yaten liess das kalte Wasser über seinen Rücken laufen und versuchte, sich abzulenken. Wie lange war es jetzt her, dass er diese absurden Gedanken das letzte Mal hatte? Bestimmt fast ein Jahr, seit sie auf die Erde gekommen waren. Aber zu Hause war Seiya schliesslich ein Mädchen, das ist doch nicht dasselbe!
Yaten musste wohl dreizehn oder vierzehn gewesen sein, als sie zum ersten Mal bemerkte, dass sie für Seiya mehr empfand, als sie immer geglaubt hatte. Aber sie war wie ihre Schwester, das durfte nicht sein!
Als sie schliesslich auf die Erde kamen, waren sie beide Jungs und der Gedanke schien verschwunden.
Und um die aufkeimenden Gefühle zu ersticken, als sie in ihre Heimat zurückgekehrt waren, war das mit ein Grund, weshalb sie einverstanden war, wieder zur Erde zu kommen. Sie hatte geglaubt, wenn sie beide Männer wären, würde es endgültig verschwinden...
Yaten zitterte furchtbar unter der kalten Dusche, als sein Körper vergeblich versuchte, die Temperatur zu halten, aber er bemerkte es nicht.
Plötzlich wurde der Duschvorhang aufgerissen und das Wasser stoppte umgehend.
"Bist du wahnsinnig?", schrie Seiya ihn an. "Willst du hier drin erfrieren?" Er packte Yaten, wickelte ihn in ein Badetuch ein und begann, ihn abzutrocknen.
Es dauerte einen Moment, bis Yaten erkannte, dass Seiya ihn festhielt. Er stiess ihn weg, bevor irgendwelche Gefühle die Überhand gewinnen konnten und meinte: "Ich kann das alleine."
Seiya verstand die merkwürdige Haltung seines Freundes nicht und trat einen Schritt zurück. "Was ist mit dir?", fragte er fürsorglich.
Bei dem sanften Ton in Seiyas Stimme wäre Yaten ihm beinahe um den Hals gefallen.
Seiya fuhr fort: "Ich hätte dich nicht mitschleppen sollen, tut mir leid."
Yaten schüttelte den Kopf. "Das ist es nicht." Oder vielleicht doch? Kam das alles in ihm auf, weil er getrunken hatte?
Seiya seufzte besorgt und murmelte, als er sich wegdrehte: "Ich mach dir einen Tee."
Yaten nickte nur, obwohl Seiya ihn nicht mehr sehen konnte.
Seiya brachte den Tee zurück in Yatens Zimmer und wartete, dass dieser zurückkommen würde. Es dauerte lange und Seiya war drauf und dran, wieder nach ihm zu sehen, als die Türe beiseite geschoben wurde.
Yaten trat im Morgenmantel ins Zimmer. Seine Wangen glühten rot.
Seiya machte einige Schritte vorwärts. "Hast du Fieber?"
"Bleib da stehen", sagte Yaten schnell und holte Luft. "Bleib einfach stehen."
Seiya wusste nicht mehr, wie er mit Yaten umzugehen hatte. Er verhielt sich so merkwürdig. So kannte er ihn gar nicht. Yaten war sonst nie so. Er war nie um eine Antwort verlegen, sagte geradeheraus, was er dachte, war oftmals sogar mehr als unhöflich. Aber nicht jetzt. Er schien schüchtern, zurückhaltend, unsicher...
"Was ist los mit dir?", fragte er erneut. "So viel hast du doch nicht getrunken."
Yaten schlang seine Arme um sich und senkte den Blick. "Es war schon zu viel. Sonst würde ich dir das jetzt wohl nicht sagen."
Seiya sah ihn mit seinen klaren, blauen Augen besorgt an und wusste nichts zu tun, als auf die Erklärung seines Gegenübers zu warten.
Yaten erwiderte den Blick und musste unwillkürlich lächeln, auch wenn er es nicht wollte. Aber Seiya sah einfach so gut aus, so zärtlich, wie er ihn betrachtete. ‘Ich wünschte mir so sehr, es wäre mehr als nur Freundschaft...‘ Yaten schüttelte ungläubig den Kopf und hauchte plötzlich: "Du bist wunderschön."
Hätte Seiya die Teetasse nicht zuvor hingestellt, hätte er sie jetzt wohl fallengelassen. Er starrte Yaten nur an, unfähig etwas zu sagen. Yaten hätte das doch auch ganz anders meinen können, als er jetzt dachte, aber gleichzeitig wusste er sehr genau, was die Worte bedeuteten. Nach Langem brachte er heraus: "Wie meinst du das?"
Yaten lachte traurig und machte ein paar Schritte auf Seiya zu. "Hast du wirklich nie etwas gemerkt?"
Seiya bewegte sich nicht. Ja, natürlich, Yaten war schon manchmal sehr anhänglich. Besonders als sie noch zu Hause waren, aber...
Yaten kam noch einen Schritt näher. "Ja, sag es ruhig."
"Du...", er brachte die Worte nicht über die Lippen."
Wieder ein trauriges Lachen. "Ich liebe dich, ja."
"Du hast nie... etwas gesagt."
Yaten war erstaunt. Er hatte erwartet, dass Seiya einfach rauslaufen würde, aber dieser blieb stehen. "Ich wusste nicht, wie du reagieren würdest."
"Wie ich reagieren würde?", Seiya war nun doch etwas aufgebracht. "Wie sollte ich denn reagieren? Du bist für mich wie ein Bruder!" Seine Augen begannen zu glänzen.
Yaten zitterte, drückte seine Arme noch fester an sich und blickte zu Boden. Plötzlich liefen die Tränen. ‘Ich hätte nichts sagen sollen. Ich hätte ihm einfach nichts sagen sollen.‘
Seiya wusste nicht, was er tun sollte. Aber er konnte doch den Jungen vor sich nicht einfach weinen lassen, dazu war er ihm zu wichtig. Er trat langsam zu ihm und nahm ihn in die Arme.
Yaten konnte nicht anders, als die Umarmung zu erwidern. Er drückte sein Gesicht gegen Seiyas Hemd und weinte einfach. Es war ihm egal. Noch schlimmer konnte es gar nicht werden.
Nach einigen Minuten beruhigte sich Yaten langsam und blickte auf in zwei klare, blaue Augen. Noch immer liefen stille Tränen. Yaten hob seine Hände und legte sie an Seiyas Wangen.
Seiya war wie paralysiert. Er konnte sich kein Stück bewegen. Ihn blickten diese grossen, grünen Augen voller Liebe an und er konnte einfach nicht weg.
Yaten näherte sich ihm langsam. "Vergib mir", flüsterte er, ehe er seine Lippen sachte auf Seiyas legte. Er zitterte ob dieser Berührung, die er sich seit Jahren gewünscht hatte. Und es fühlte sich noch so viel schöner an, als er es sich erträumt hatte.
Seiya blinzelte unsicher. Was sollte er tun? Yaten wegstossen? Aber irgendwie fühlte es sich auch gut an. Diesem Jungen war er wirklich wichtig, für ihn bedeutete er alles. Und seine sanften Lippen waren süss... Seiya liess seine Zweifel los, schloss seine Augen und erwiderte den zärtlichen Kuss.
Yatens Herz schlug Saltos, es fühlte sich an, als würde es in seinem Hals pochen und jeden Moment platzen, als er spürte, wie sich Seiyas Hände fester um ihn legten und er den Kuss erwiderte.
Seiya strich Yaten über den Rücken. ‘Er ist so warm. Es fühlt sich so gut an. So... richtig.‘
Yaten wurde mutiger und begann zärtlich mit Seiyas Zunge zu spielen. Er lächelte zwischen seinen Lippen, als er spürte, wie er mitspielte. Er stiess einen zufriedenen Seufzer aus. ‘Wenn du wüsstest, wie sehr ich mich danach gesehnt habe!‘ Er strich mit einer Hand Seiyas Hals entlang zum Hemdkragen. Nach und nach glitt er tiefer und öffnete einen Knopf nach dem anderen.
Seiya wehrte sich nicht. Im Gegenteil, er schien es zu geniessen. Er stöhnte leise, als Yaten seinen nackten Oberkörper streichelte.
Yaten strich mit seinen Händen wieder nach oben und liess das Hemd von Seiyas Schultern gleiten. Er küsste Seiya in den Nacken.
"Mmmm", seufzte dieser. "Du gehst ja ganz schön ran."
Yaten wurde aus seiner Traumwelt geholt als er etwas traurig antwortete: "Ich habe vielleicht nie mehr die Gelegenheit dazu." Aber darüber wollte er jetzt nicht nachdenken. Er wollte nur dieses eine Mal haben, damit er sich daran erinnern konnte.
Seiya war nicht in der Lage, ihm seine Sorgen zu nehmen, also hob er seinen Kopf mit beiden Händen wieder an und küsste ihn verlangend. ‘Ich weiss nicht, was ich morgen denke. Aber jetzt ist es richtig.‘ Es war schon zu spät, um alles rückgängig zu machen. Er wusste nichtmal, ob er das überhaupt wollte. Es fühlte sich einfach gut an und er wollte mehr davon. Er ergriff die Initiative.
Yaten stöhnte auf, als Seiyas Hände unter seinen Morgenmantel glitten und ihn öffneten. Er konnte seine Erregung nicht mehr länger verbergen. Als Seiya ihn näher an sich drückte, spürte er deutlich, das auch dessen Jeans langsam ein wenig eng wurde. Er glitt mit seinen Händen tiefer zu Seiyas Hosenbund und öffnete den Knopf, dann den Reissverschluss. Absichtlich liess er sich dabei so viel Zeit, dass Seiya gequält seufzte. Er küsste wieder seinen Hals, rutschte tiefer und küsste seine Brust, seinen Bauch, er leckte sanft seinen Bauchnabel, kniete sich hin und zog die Hose nach unten, wobei er seinen Bademantel auch gleich fallen liess. Er blickte nach oben und sein Seiya stand in seinen Shorts vor ihm. Offensichtlich erregt. Seinetwegen.
Er strich mit seinen Händen Seiyas Beine hoch, bis an den Bund der Shorts und zog sie ihm vorsichtig aus.
Seiya zitterte und erwiderte Yatens Blick verwirrt, der kurz zu ihm hinauf sah.
Yaten lächelte nur und beugte sich vor. Erst küsste er sein Glied sanft, jeden Zentimeter küsste und leckte er zärtlich, ehe er ihn in den Mund nahm und zu saugen begann.
Seiya keuchte. "Ya-Yaten!" Er krallte sich mit seinen Fingern in Yatens silberne Haare. Aber so wollte er es nicht. Er dirigierte seinen Kopf nach oben. "Komm zu mir. Komm zu mir", hauchte er. Es war ihm nicht gerade leicht gefallen, das zu unterbrechen.
Yaten schaute unsicher. Hatte er etwas falsch gemacht?
Seiya hielt einfach sein Gesicht mit beiden Händen fest und küsste ihn leidenschaftlich. Unvermittelt hob er ihn hoch, trug ihn zum Bett und legte ihn hin.
Er beugte sich über ihn. Yaten sah so süss aus, wie er unter ihm lag und ihn mit geröteten Wangen und verträumten Augen ansah.
Er lachte ihm ins Gesicht und küsste ihn lange, ehe er sich auf ihm drehte. Er war selbst erstaunt, wie gierig er an Yatens bestem Stück zu saugen begann. Mit einer Hand behielt er ihn die ganze Zeit fest im Griff und mit dem Mund sog und leckte er immer fester. Es gefiel ihm zu spüren, wie Yatens Erregung noch weiter wuchs, wie weiter Blut in sein Glied gepresst und er immer härter wurde.
Yaten stöhnte auf und klammerte sich an Seiyas Hüfte fest. Er hob leicht den Kopf an und erkannte Seiyas Glied nur ein kleines Stück vor seinem Gesicht. Mit dem Mund konnte er ihn aber nicht erreichen. Er griff mit einer Hand danach und massierte ihn während er mit seiner Zunge begann, an Seiyas Eiern zu lecken.
Seiya stöhnte, liess aber nicht Yatens Glied los. Er sog noch heftiger, wollte spüren, wie Yaten kam, wie seine Muskeln zu zucken begannen, wollte seinen Namen aus Yatens Mund hören.
Yaten spürte eine Welle in sich aufkommen. Er beugte seinen Kopf nach hinten, sein Stöhnen wurde höher.
Seiya hörte nicht auf zu saugen und knetete Yatens Eier mit seiner Hand.
Yaten klammerte sich an Seiyas Taille und schrie noch ein wenig höher. "Ja! Seiya!"
Seiya spürte, wie das Glied in seinem Mund zu zittern begann, wie sich die Muskeln zusammenzogen und schliesslich eine warme Flüssigkeit stossweise in ihn gepumpt wurde.
Er behielt ihn noch einen Moment im Mund, schluckte alles von dem weissen Saft, was Yaten ihm geschenkt hatte und wartete, bis er wieder weich wurde. Dann liess er ihn los, küsste ihn und drehte sich wieder Yatens Gesicht zu.
Yaten war ganz ausser Atem, lächelte aber glücklich.
Seiya beugte sich zu ihm und küsste ihn wollend. Seine eigene Erregung war inzwischen so gross, dass er glaubte, wahnsinnig zu werden. Er griff mit beiden Händen an Yatens Hüfte und hob sie leicht an. Er führte sein hartes Glied näher an ihn heran und blickte noch einmal in Yatens Augen.
Dieser lächelte ihn verlangend an. "Ja", sagte er nur.
"Ich will dich", sagte Seiya noch, ehe er in Yaten eindrang. Er wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde. Es war einfach zu gut!
Er stiess Yaten immer heftiger und spürte, wie er seinem Orgasmus schnell näher kam.
Yaten stöhnte ebenfalls auf und hauchte: "Lass es raus, Seiya!"
"Oh, ja, Yaten... ich... Ja!" Er verharrte nach seinem Höhepunkt einen Moment lang, ehe er aus ihm glitt und sich völlig ausser Atem neben Yaten fallen liess.
Beide blickten sich heftig atmend in die Augen. Darauf küssten sie sich und hielten sich fest in den Armen.
Kurze Zeit später waren sie eng aneinandergekuschelt eingeschlafen.
Gegen Morgen wurden beide von einem Geräusch geweckt.
Seiya war schnell genug wach geworden, dass er das Geräusch als die Zimmertüre erkannte, die geöffnet wurde. Er riss die Augen auf und schoss hoch.
Taiki stand in der Türe.
Yaten drehte sich verschlafen und setzte sich ebenso erschrocken, als er den jungen Mann in der Türe erkannte.
Die zwei packten die Bettdecke, die sich irgendwo auf dem Bett verteilt hatte und deckten sich notdürftig damit zu, was eigentlich absurd war, denn die drei hatten sich zuvor bereits mehr als einmal nackt gesehen. Aber diesmal war es anders...
Taiki fasste sich langsam wieder und grinste seine Freunde an. "Mann... scheint ja eine heisse Nacht gewesen zu sein..." Darauf verliess er die zwei, denen es schon peinlich genug war.
Yaten war ziemlich erleichtert, als er Taikis Reaktion gesehen hatte. Er schien nichts dagegen zu haben. Ängstlich wandte er sich an Seiya, der noch wie erstarrt zur geschlossenen Türe blickte. Die Nacht war toll gewesen, aber er musste sich wohl damit abfinden, dass es dabei bleiben würde. Fast schüchtern legte er eine Hand auf Seiyas Schulter. "Seiya?"
Dieser zuckte zusammen und erwiderte Yatens Blick apathisch.
Yaten zögerte. "Du... bereust du, was passiert ist?"
Seiya wusste lange nicht, was er sagen sollte. Er sah in die grossen, grünen Augen. Wunderschöne Augen. Er seufzte tief und sein Blick wurde langsam weicher. Er schüttelte den Kopf. "Nein, tue ich nicht." Er suchte nach den richtigen Worten, und erkannte, dass es nur eine richtige Antwort gab... "Ich...", er stockte, "... ich glaube, ich liebe dich."
ENDE
30.03.2001